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Die zentralen Aussagen aktueller Studien rund um die Komplementärmedizin finden Sie hier zusammengefasst. (Bitte beachten Sie den Hinweis zur Aussagekraft klinischer Studien. Verweise auf die Originalpublikationen finden Sie auf www.carstens-stiftung.de.
Adenosin ist eine körpereigene Substanz, die schmerzlindernd wirkt. Möglicherweise spielt es eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Akupunktureffekten. Amerikanische Forscher haben nachgewiesen, dass bei Mäusen mit entzündeter (also schmerzhafter) Hinterpfote eine Akpunkturbehandlung den Adonisinspiegel deutlich erhöht und gleichzeitig die Schmerzen der Tiere deutlich lindert. Gentechnisch manipulierte Mäuse ohne Adenosin-A1-Rezeptor (bei denen das Adenosin also nicht wirken kann) reagierten nicht auf die Akupunktur.
Die Studie zeigt, dass in der Akupunktur nicht nur zentralnervöse Verarbeitungsmechanismen eine Rolle spielen, sondern auch lokale Effekte direkt am Einstichpunkt. Unbekannt ist aber weiterhin, ob letztere auch punktspezifisch sind, also an Akupunkturpunkten stärker sind als an Nicht-Akpunkturpunkten.
Eine Stellungnahmen der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur zu dieser Studie finden Sie hier (PDF-Dokument 11,9 kB).
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