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Die zentralen Aussagen aktueller Studien rund um die Komplementärmedizin finden Sie hier zusammengefasst (Verweise auf die Originalpublikationen finden Sie auf www.carstens-stiftung.de).
Achtung: Diese Rubrik wurde vollständig durch die Rubriken "Studien kurz und knapp" und "Studien kommentiert" unter www.carstens-stiftung.de ersetzt und wird daher seit dem 18.07.2011 nicht mehr fortgeführt.
Südkoreanische Forscher konnten in einer Studie an 82 Patientinnen belegen, dass ein Tai Chi-Programm über sechs Monate bei älteren Frauen mit Arthrose die Knochendichte im Oberschenkel erhöht, die Belastbarkeit des Oberschenkel-Beugemuskels erhöht und die Angst zu fallen reduziert.
Dabei wurden 41 Frauen mit dem Tai Chi-Programm behandelt, weitere 41 Frauen aus der Kontrollgruppe erhielten ein in Südkorea übliches Standardprogramm zur Selbsthilfe und Bewegung.
Die Studie hat zwei zentrale Probleme: Zum einen wird leider nichts darüber berichtet, ob die Patienten des Kontrollprogramms sich regelmäßig bewegten oder nicht. Bewegung stärkt nämlich nachgewiesenermaßen die Knochendichte. Falls sich also die Ergebnisse der Tai Chi-Gruppe vornehmlich auf die vermehrte Bewegung zurückführen ließen, wären sie nicht wirklich überraschend.
Außerdem wird die Aussagekraft der Studie eingeschränkt durch die relativ hohe Zahl von Patienten, die nicht zur 6-Monats-Nachuntersuchung erschienen: nur 30 Patientinnen der Kontrollgruppe und 35 Patientinnen der Tai Chi-Gruppe waren zu diesem Zeitpunkt noch verfügbar.
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