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Die zentralen Aussagen aktueller Studien rund um die Komplementärmedizin finden Sie hier zusammengefasst (Verweise auf die Originalpublikationen finden Sie auf www.carstens-stiftung.de).
Achtung: Diese Rubrik wurde vollständig durch die Rubriken "Studien kurz und knapp" und "Studien kommentiert" unter www.carstens-stiftung.de ersetzt und wird daher seit dem 18.07.2011 nicht mehr fortgeführt.
Frauen in der Menopause leiden oft unter Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und ähnlichen unangenehmen Symptomen, die durch niedrige oder wechselnde Hormonspiegel bedingt sind.
Seit die Hormonersatztherapie mit Östrogenen wegen erhöhter Nebenwirkungen in Verruf geraten ist, suchen Forscher intensiv nach Alternativen. Ganz vorn stehen dabei Phytoöstrogene, z.B. aus der Traubensilberkerze oder dem roten Klee. Finnische und belgische Forscher haben nun eine randomisierte Therapiestudie zu standardisierten Hopfenextrakten vorgelegt und positive Effekte gefunden.
In dieser Studie wurden 36 Frauen mit postmenopausalen Beschwerden über 8 Wochen mit einem Hopfenextrakt oder einem Placebo behandelt (1 Kapsel pro Tag). Nach diesen 8 Wochen wurden die Behandlungen getauscht, so dass die zunächst mit Hopfen behandelten Frauen das Placebo bekamen, und die Placebopatientinnen den Hopfenextrakt.
Das etwas überraschende und schwierig zu interpretierende Ergebnis: in der ersten Hälfte der Studie waren Hopfen und Placebo nahezu gleich wirksam (beide halfen), in der zweiten Phase - nach dem Tausch der Präparate - waren die Hopfenextrakte deutlich überlegen.
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