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FORSCHUNG AKTUELL

Forschung aktuell

Für Sie gelesen: Studien und Forschungsberichte

Die zentralen Aussagen aktueller Studien rund um die Komplementärmedizin finden Sie hier zusammengefasst (Verweise auf die Originalpublikationen finden Sie auf www.carstens-stiftung.de).

Achtung: Diese Rubrik wurde vollständig durch die Rubriken "Studien kurz und knapp" und "Studien kommentiert" unter www.carstens-stiftung.de ersetzt und wird daher seit dem 18.07.2011 nicht mehr fortgeführt.

21.01.2011: DEMENZ

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Dement durch Amalgam?

Die These ist nicht ganz neu, aber ungewöhnlich: Amalgamfüllungen in den Zähnen könnten die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz begünstigen. Zu dieser Schlussfolgerung kommen deutsche Forscher nach der intensiven Sichtung aller wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Studien an Tieren und Menschen zu Quecksilbervergiftungen.

Quecksilber ist der Hauptbestandteil von Amalgam, das vor allem früher, aber auch heute noch, in der Zahnmedizin zur Füllung von Zähnen eingesetzt wird. Von dort wird es im Laufe der Zeit langsam freigesetzt und kann dann ins Gehirn gelangen. Eine andere Ursache für Quecksilberbelastungen kann beispielsweise auch der häufige Verzehr von Fisch sein.
In ihrem Aufsatz präsentieren die Forscher einen Mechanismus, wie Quecksilber zu spezifischen Veränderungen im Gehirn führen und damit die Alzheimer-Erkrankung auslösen kann. Sie zeigen, dass die Grundlagenforschung - an Zellsystemen oder Tieren - die für das Gehirn toxische Wirkung des Quecksilbers zweifelsfrei erwiesen hat.

Studien an Menschen, die einer hohen Quecksilberbelastung ausgesetzt waren, belegen, dass deren kognitive Leistungen deutlich geringer waren, als die von vergleichbaren Kontrollpersonen. Unklar ist lediglich, ob auch eine vergleichsweise geringe, aber andauernde Belastung mit Quecksilber durch Amalgam diese Effekte hat. In diesem Fall wäre das Risiko für eine Alzheimer-Demenz bei Amalgamträgern deutlich erhöht. Hierzu fehlen allerdings Daten, da man sich für eine solche Untersuchung entweder sehr lange Zeit nehmen müsste - von der ersten Plombe bis ins hohe Alter - oder von jedem einzelnen Alten genau wissen müsste, wann er wie viele Amalgamplomben bekommen hat.

Interessanterweise kommen die Forscher aber zu einem anderen Schluss als eine andere deutsche Forschergruppe, die keine starken Zusammenhänge zwischen Amalgambelastungen und dem aktuellen Gesundheitszustand von Patienten gefunden haben – zukünftige Alzheimer Erkrankungen waren allerdings nicht Teil der Untersuchung.

JAHESARCHIV 2011:

SCHRÖPFEN
18.07.2011 - Viel Druck, wenig Druck

ERNÄHRUNG
01.07.2011 - Mittelmeerkost – für Raucher das Zünglein an der Gesundheitswaage?

NEURALTHERAPIE
15.06.2011 - Lidocain in Akupunkturpunkte

PHYTOTHERAPIE
15.06.2011 - Pu-Erh-Tee: Trink dich schlank?

PHYTOTHERAPIE
24.05.2011 - Pflanzenkraft bei Karpaltunnelsyndrom

SPURENELEMENT LITHIUM
11.05.2011 - Ein Jungbrunnen?

NAHRUNGSERGÄNZUNG
05.05.2011 - Mit Vitamin D schneller aus dem Krankenhaus?

HOMÖOPATHIE
26.04.2011 - Doch nicht Nichts?

RÜCKENSCHMERZEN
19.04.2011 - Aktiv und chiropraktisch gegen den Schmerz

ASTHMA
11.04.2011 - Tai Chi verschafft Luft

OSTEOPOROSE
08.04.2011 - Verkalkte Herzen

ENZYMTHERAPIE
05.04.2011 - Bromelain bei Verletzungen der Achillessehne?

HEUSCHNUPFEN
15.03.2011 - Akupressur hilft Heuschnupfengeplagten

DEMENZ
04.03.2011 - Grüner Tee gegen Alzheimer

SEHSCHWÄCHE
20.02.2011 - Scharfsichtig dank Akupunktur

DEMENZ
21.01.2011 - Dement durch Amalgam?

SCHRÖPFEN
20.01.2011 - Geschröpfte Gürtelrose

BRUSTKREBS
19.01.2011 - Gesund leben!

AKUPUNKTUR
13.01.2011 - Kaum Effekte bei Schlaganfall

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