Sie befinden sich hier:
Die zentralen Aussagen aktueller Studien rund um die Komplementärmedizin finden Sie hier zusammengefasst (Verweise auf die Originalpublikationen finden Sie auf www.carstens-stiftung.de).
Achtung: Diese Rubrik wurde vollständig durch die Rubriken "Studien kurz und knapp" und "Studien kommentiert" unter www.carstens-stiftung.de ersetzt und wird daher seit dem 18.07.2011 nicht mehr fortgeführt.
Pu-Erh-Tee ist eines dieser Produkte, die uns fast täglich in Werbeanzeigen ein sorgenfreies Abnehmen versprechen. Bisher galt dieses Versprechen als weitgehend unbewiesen. Auch heutzutage gibt es keine kontrollierten Studien, in den das regelmäßige Trinken eines Pu-Erh-Tees als gewichtsreduzierend nachgewiesen wäre.
Aus Tierversuchen ist ein solcher Effekt allerdings bekannt. Kürzlich untersuchten chinesische Forscher 64 Ratten, die sie in vier Gruppen aufteilten und mit einer fettreichen Diät ernährten. Drei Gruppen erhielten zusätzlich verschiedenen Dosierungen des Pu-Erh-Tees. Tatsächlich nahmen die Ratten, die keinen Tee erhielten, am stärksten zu, die Ratten mit einer mittleren oder hohen Dosis am geringsten. Nach acht Wochen betrug die Differenz etwa 17 Gramm, was bei Ratten einen wirklich großen Unterschied macht. Ganz verhindern konnte der Tee die Gewichtszunahme allerdings nicht. Kontrollratten, die nicht fettreich ernährt wurden, wogen noch einmal zehn Gramm weniger.
Man kann diese Ergebnisse auf drei völlig verschiedene Arten interpretieren. Zum Beispiel so, dass Ratten keine Menschen sind, und die Ergebnisse nur einen äußerst begrenzen Aussagekraft besitzen. Oder so wie es vermutlich die Werbung tun wird, dass nämlich Pu-Erh-Tee tatsächlich hilft, Gewicht zu verlieren. Meine persönliche Schlussfolgerung wäre: Statt Pu-Erh-Tee zu trinken sollte man eher darauf achten, nicht zu fettreich zu essen; das hat bei weitem die größten Effekte.
SCHRÖPFEN
ERNÄHRUNG
NEURALTHERAPIE
PHYTOTHERAPIE
SCHRÖPFEN
18.07.2011 - Viel Druck, wenig Druck
ERNÄHRUNG
01.07.2011 - Mittelmeerkost – für Raucher das Zünglein an der Gesundheitswaage?
NEURALTHERAPIE
15.06.2011 - Lidocain in Akupunkturpunkte
PHYTOTHERAPIE
15.06.2011 - Pu-Erh-Tee: Trink dich schlank?
PHYTOTHERAPIE
24.05.2011 - Pflanzenkraft bei Karpaltunnelsyndrom
SPURENELEMENT LITHIUM
11.05.2011 - Ein Jungbrunnen?
NAHRUNGSERGÄNZUNG
05.05.2011 - Mit Vitamin D schneller aus dem Krankenhaus?
HOMÖOPATHIE
26.04.2011 - Doch nicht Nichts?
RÜCKENSCHMERZEN
19.04.2011 - Aktiv und chiropraktisch gegen den Schmerz
ASTHMA
11.04.2011 - Tai Chi verschafft Luft
OSTEOPOROSE
08.04.2011 - Verkalkte Herzen
ENZYMTHERAPIE
05.04.2011 - Bromelain bei Verletzungen der Achillessehne?
HEUSCHNUPFEN
15.03.2011 - Akupressur hilft Heuschnupfengeplagten
DEMENZ
04.03.2011 - Grüner Tee gegen Alzheimer
SEHSCHWÄCHE
20.02.2011 - Scharfsichtig dank Akupunktur
DEMENZ
21.01.2011 - Dement durch Amalgam?
SCHRÖPFEN
20.01.2011 - Geschröpfte Gürtelrose
BRUSTKREBS
19.01.2011 - Gesund leben!
AKUPUNKTUR
13.01.2011 - Kaum Effekte bei Schlaganfall