Fakten aus der Wissenschaft zu Naturheilkunde und Homöopathie

Die Homöopathie erfreut sich bei Patienten weltweit großer Beliebtheit und ist eines der verbreitetsten Therapieverfahren auf dem Gebiet der Komplementärmedizin. Dennoch ist in den letzten Jahren eine Zunahme von homöopathiekritischen Beiträgen in beinahe allen „Leitmedien“ zu beobachten: Von Zeit (Jan Schweitzer), über Spiegel (Veronika Hackenbroch und Nina Weber) bis Süddeutsche (Werner Bartens), von ARD, über ZDF bis WDR5 kommen immer wieder dieselben „Experten“ gegen die Homöopathie zu Wort. Gleichzeitig bemühen sich Kritiker des Verfahrens auf verschiedenen Ebenen, Entscheidungsträger im Gesundheitswesen zu beeinflussen. Die Aktivitäten richten sich hierbei zum Beispiel auf die Abschaffung der ärztlichen Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ oder der Apothekenpflicht für homöopathische Arzneimittel.

All diesen Publikationen und Kampagnen ist gemeinsam, dass sie ihre Argumentation zentral auf die angebliche Unwissenschaftlichkeit der Homöopathie stützen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass diese gebetsmühlenartig vorgetragenen Argumente in der Regel geprägt sind von wissenschaftsfernen Meinungsäußerungen, selektiver Berichterstattung oder sogar Falschdarstellungen. Das ist ärgerlich, speziell wenn damit Ängste um die Gesundheit geschürt und das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Therapeut untergraben wird.

Um gezielter Meinungsmache und bloßen Behauptungen zur Homöopathie Fakten aus der Wissenschaft gegenüberzustellen, finden Sie daher in dieser Rubrik regelmäßig Artikel, welche die in Zeitungen, Fernsehsendungen oder den sozialen Medien von Kritikern am häufigsten genannten Argumente gegen die Homöopathie aufgreifen und einer Prüfung auf deren wissenschaftlichen Gehalt unterziehen. Ziel ist es hierbei, die Diskussion um die Homöopathie zu versachlichen und zur Aufklärung der Bevölkerung beizutragen. Wir laden Sie ein, sich sachgerecht zu informieren.


Faktencheck zur Radiosendung „Streit um die Homöopathie“

Faktencheck zur Radiosendung "Streit um die Homöopathie"

vom 23.11.2018 | Dr. Jens Behnke

Kurzversion: Es diskutierten Dr. Norbert Aust, Betreiber eines Anti-Homöopathie-Blogs, Hinnerk Feldwisch-Drentrup, Redakteur beim von der "Skeptikerbewegung" finanzierten Portal www.medwatch.de, und Dr. Jens Behnke, Referent für Homöopathie in Forschung und Lehre bei der Carstens-Stiftung. Das zentrale Argument der Herren Aust und Feldwisch-Drentrup gegen die Homöopathie im Verlaufe der Sendung war immer wieder der angeblich fehlende wissenschaftliche Nachweis einer Wirkung über Placebo.Öffnet internen Link im aktuellen Fensterweiterlesen

 

 

 


NHMRC-Bericht

NHMRC-Bericht

vom 30.10.2018 | Dr. Jens Behnke

In Medienberichten zur Homöopathie berufen sich Kritiker häufig auf einzelne wissenschaftliche Arbeiten, um ihre Meinung zu stützen. Aktuell ist eine der meistzitierten Quellen ein Forschungsbericht im Auftrag der australischen Regierung aus 2015. Dieser fand angeblich keine Belege für eine Wirksamkeit der Homöopathie. Damit steht er im Widerspruch zur sonstigen Forschungslage. Unabhängige Analysen förderten nun zutage, dass dieses Negativergebnis aufgrund schwerwiegender methodischer Mängel zustande gekommen ist. Zudem existiert eine erste Version der Arbeit mit mutmaßlich anderslautenden Ergebnissen, die der Öffentlichkeit bis heute nicht zugänglich gemacht wurde. Der australische Bericht fügt der Homöopathie anhaltend schweren Schaden zu. Fordern Sie mit uns die australische Regierung auf, die erste Version herauszugeben. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterweiterlesen

 

 

 


Der Spiegel

Patientenwohl im Fokus? Der Spiegel und die Homöopathie

vom 27.09.2018 | Dr. Jens Behnke

In ihrem Artikel „Öffnet externen Link in neuem FensterDie Macht der Heiler“, erschienen im Spiegel Nr. 34 aus 2018, kritisierte vor Kurzem Veronika Hackenbroch Naturheilkunde und Homöopathie aufs Schärfste: Behandlungen aus dem Bereich der Komplementärmedizin seien unwirksam, teuer und gefährlich. Therapeuten, die Globuli verabreichen, Akupunkturnadeln setzen oder schröpfen seien geldgierige Scharlatane, ihre Patienten bemitleidenswerte Opfer, die ihre Gesundheit aufs Spiel setzten. Dies alles hätte die Wissenschaft klar gezeigt. Komplementärmedizinische Methoden gehörten daher aus der Medizin verbannt. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterweiterlesen