Faktencheck zu „Globuli und guter Glaube: Homöopathie auf dem Prüfstand“, ein Film von Oliver Matthes, ausgestrahlt am 17.01.2019 in »ZDFzoom« 

vom 08.02.2019 | Dr. Jens Behnke

Das ZDF-Fernsehformat Zoom verspricht investigativ, spannend und hintergründig zu sein. Nichts von dem löst der neue ZDF-Dokumentationsfilm über Homöopathie ein (bis 16.01.2020 in der Mediathek des ZDF frei verfügbar). „Obwohl ihre Wirksamkeit umstritten ist, greifen immer mehr Patienten zu den Globuli“, heißt es in der Ankündigung. [1] Wieder einmal geht es also um die scheinbare Diskrepanz zwischen erlebter/beobachteter Wirksamkeit und dem Problem von Wissenschaft, diese adäquat abzubilden. Und wer in diesem Wissenschaftsstreit die „Guten“ sind, wird relativ schnell klar: Studien zur Homöopathie, die ein überwiegend positives Bild zeichnen, kommen allenfalls ansatzweise zur Sprache. Stattdessen wird den Lobbyisten der „Skeptikerbewegung“ (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, GWUP) breiter Raum gegeben. Man kennt sich halt, und Sachkenntnis stört da eher. Damit liefert der Journalist Oliver Matthes ein Paradestück ab, wie man mit vorgefassten Meinungen die Prinzipien der journalistischen Sorgfaltspflicht und ausgewogenen Berichterstattung unterläuft.

Zulassung homöopathischer Arzneimittel

Die Aussagen im Film zur Zulassung und Registrierung homöopathischer Arzneimittel sind unvollständig und in puncto Funktion der Kommission D falsch: Die Arzneimittelzulassung liegt in Deutschland in den Händen des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Kommission D lässt keine homöopathischen Arzneimittel zu, sondern fungiert als Sachverständigenorgan beim BfArM, eingesetzt vom Bundesgesundheitsministerium (BMG). Das BfArM kann in seinen Zulassungsentscheidungen vom jeweiligen Votum der Kommission D abweichen. Die Falschaussagen von Oliver Matthes lassen sich leicht zurückverfolgen zum homöopathiekritischen Buch „Der Glaube an die Globuli“ [2]. Dessen Herausgeber, der Bremer Gesundheitswissenschaftler Professor Norbert Schmacke, ist im Übrigen Mitunterzeichner der GWUP-initiierten „Freiburger Erklärung zur Homöopathie 2016“ [3], die die Akteure des wissenschaftlich begründeten Gesundheitswesens auffordert, „sich endlich von der Homöopathie und anderen pseudomedizinischen Verfahren abzuwenden und zurückzukehren zu dem, was selbstverständlich sein sollte: Wissenschaftlich validierte, faire und allgemein nachvollziehbare Regeln für eine hochwertige Medizin, ausgerichtet am Wohlergehen der Patienten.“

Nur Evidenzbasiertes für Krankenkassen?!

Im Film fordert Josef Hecken, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), einem der wichtigsten gesundheitspolitischen Gremien in Deutschland, "dass Krankenkassen verboten wird, als Satzungsleistung Dinge zu bezahlen, deren Evidenz nicht nachgewiesen ist".[4]  Welche Evidenz liegt für die Homöopathie vor? Mehrere Hundert Studien, die das Therapieverfahren unter klinischen Alltagsbedingungen untersuchen, demonstrieren relativ einheitlich: Bei verschiedensten Erkrankungen wirkt es ähnlich gut wie konventionelle Medizin, aber mit deutlich weniger Nebenwirkungen. [5] Übersichtsarbeiten kontrollierter Doppelblindstudien, die den Goldstandard der Evidenzbasierten Medizin bilden, dokumentieren immer wieder Effekte, die über Placebo hinausgehen. [6][7][8][9] Eine Ausnahme bilden hierbei Analysen, die mindestens 90% der verfügbaren Daten mit willkürlich angelegten Kriterien von der Auswertung ausschließen [10] und nicht den Standards der medizinischen Forschung entsprechen. Insgesamt wären mehr methodisch hochwertige Studien zur Homöopathie wünschenswert, um die Erkenntnislage zu verbessern. Dies gilt allerdings auch für sehr viele konventionelle Therapieverfahren. Dementsprechend fordern laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) 72% der Bundesbürger eine gezielte Förderung von Programmen zur Homöopathieforschung:

2017 entfielen laut BPI mit 10,6 Mio. € 0,03% der medikamentenassoziierten Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassenversicherungen (GKV) auf die Erstattung von Globuli. [11] Selbst wenn die Daten aus der Homöopathieforschung nicht dafür sprächen, dass es sich um ein wirksames, sicheres und wirtschaftliches Therapieverfahren handelt, gäbe es ganz andere Stellen des deutschen Gesundheitssystems, an denen sinnvoller und effektiver gespart werden könnte:

1. "Magenschutz" für alle?

Protonenpumpenhemmer, auch Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI), sind Arzneistoffe, die die Bildung von Magensäure unterdrücken sollen. Sie werden zur Behandlung von Sodbrennen/Refluxösophagitis und anderen Erkrankungen des Verdauungstraktes verschrieben, z.B. in Form der Präparate Pantoprazol, Omeprazol u.a. PPI gehören zu den weltweit am häufigsten verordneten Medikamenten. Allein in Deutschland werden fast eine Mrd. € jährlich mit PPI umgesetzt, weltweit mittlerweile über 14 Mrd. €. [12]  Eine Übersichtsarbeit aus 2016, die 8 kontrollierte Studien auswerte, kommt zu dem Schluss, dass diese Medikamente bei Reflux nicht besser als Placebo wirken. [13] Eine weitere Arbeit [14] analysierte 25 Studien zur Wirksamkeit von PPI bei funktionellen Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie): In den placebokontrollierten Studien berichteten 31% der Patienten in der PPI-Gruppe von einer deutlichen Besserung, während es in der Placebogruppe 26% waren: Ein minimaler Unterschied. Zudem waren 17 der 25 klinischen Prüfungen durch Herstellerfirmen finanziert und somit mutmaßlich verzerrt. Aus dem breiten Nebenwirkungsspektrum von PPI ist besonders die Erhöhung des Risikos, an Magenkrebs zu erkranken hervorzuheben; bei Langzeitanwendung (>12 Monate) steigt dieses laut einer Publikation [15] aus 2018 um 46%. Summa summarum: PPI werden sehr häufig verschrieben, sind in Bezug auf ihre Haupteinsatzgebieten nicht oder nur minimal wirksam, kosten viel Geld und verursachen vermutlich Magenkrebs. Das Einsparpotential für die korrekte Anwendung von PPI für die GKV wäre immens, vor allem, wenn man die Kosten für die spätere Therapie der Nebenwirkungen mitberücksichtigt.

2. Gleich unters Messer? 

Deutschland gehört zur Spitzenklasse in Bezug auf unnötige Operationen: Eine Analyse der Techniker Krankenkasse aus 2018 ergab, dass 8 von 10 angeratenen Rückenoperationen unnötig sind. In den meisten Fällen reiche eine konservative Behandlung aus, z.B. Krankengymnastik. [16] Der FOCUS berichtet unter Berufung auf Daten des Instituts für Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA), dass in 2015 fast 9.000 Patienten eine künstliche Hüfte eingesetzt oder ausgetauscht bekamen, obwohl diese Maßnahme medizinisch nicht angezeigt gewesen sei. [17] Bei 7.000 € für eine künstliche Hüfte [18] läge die jährliche Ersparnis für die GKV bei 63.000.000 €. 

Erwiesenermaßen nutzlose/teure Verfahren in der Onkologie
Quelle: bit.ly/2DD7EeG

3. Evidenzbasierte Chemotherapie?

Eine Übersichtsarbeit zum Nutzen von Chemotherapien bei Krebs aus 2004 konstatiert: „Der Gesamtbeitrag der kurativen und adjuvanten zytotoxischen Chemotherapie zum 5-Jahres-Überleben bei Erwachsenen wurde in Australien auf 2,3% und in den USA auf 2,1% berechnet. […] Bei 90% der Patienten - einschließlich derjenigen mit den häufigsten Tumoren der Lunge, der Prostata, des Darms und der Brust - erhöhte die medikamentöse Therapie das 5-Jahres-Überleben um etwa drei Monate.“ [19] Für neuere Krebsmedikamente sieht die Bilanz im Hinblick auf ihre Effektivität nicht besser aus, wie eine Arbeit aus 2016 feststellt. [20] Eine weitere Studie aus 2015 stellt fest, dass eine sogenannte palliative Chemotherapie für Patienten mit weit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen in Abhängigkeit vom Gesamtzustand entweder keinen Effekt auf die Lebensqualität hat oder diese signifikant senkt. Letzteres gilt für Erkrankte, denen es vor Beginn der palliativen Chemotherapie verhältnismäßig gut ging. Laut Ärzteblatt lebten in Deutschland 2017 ca. 4 Mio. Menschen, die mindestens einmal in ihrem Leben eine Krebsdiagnose erhalten haben. [21] Jährlich gibt es dem Robert Koch-Institut zufolge ungefähr 500.000 Neuerkrankungen. [22] Die Kosten für eine Chemotherapie können pro Patient leicht in die Zehntausende, z.T. auch in die Hundertausende gehen. [23] Wenn die vorliegende Evidenz zur Kosteneffektivität unterschiedlicher Krebsmedikamente ernst genommen würde, ließen sich beachtliche Summen für die GKV einsparen, indem nur sinnvolle Therapien bezahlt werden.

Josef Hecken, G-BA (Mitte), Natalie Grams, GWUP (rechts)
Quelle: bit.ly/2Uodwy5

Warum die Homöopathie, Herr Hecken?

Was bewegt also Josef Hecken vom G-BA dazu, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gerade die Homöopathie zu kritisieren, obwohl die Resultate wissenschaftlicher Untersuchungen eher für als gegen sie sprechen, obwohl das Verfahren, sachkundig angewandt, vergleichsweise ungefährlich ist, [24] obwohl die Ausgaben der GKV dafür sich im Promillebereich bewegen und obwohl es an anderer Stelle viel bedeutendere Missstände im deutschen Gesundheitssystem gibt? Auch hier kommen die „Skeptiker“ ins Spiel, aktuell in Form von Natalie Grams, „Kommunikationsmanagerin“ GWUP. Zumindest ein Kontakt zwischen Hecken und Grams ist für September 2018 dokumentiert. Die GWUP verbreitet nicht nur Falschinformationen zur Homöopathie, um diese letztendlich abzuschaffen, zu ihren Themen gehören etwa auch die Vorzüge von Glyphosat und Gentechnik:

Fazit des Vortrags von Ludger Wess für die GWUP: “Es gibt keine rationale Rechtfertigung für die Ablehnung von synthetischen Düngern, Pestiziden und Gentechnik.“ Die englische „Skeptikerorganisation“ Sense about Science wird in einem geleakten Strategiepapier [25] der Firma Monsanto, das die Investigativ-Plattform U.S. Right to Know veröffentlicht hat, explizit als Institution genannt, die helfen soll, industriefreundliche Informationen zur Krebsgefahr durch Glyphosat zu verbreiten. Herr Wess, der über die GWUP auch Verbindungen zu Natalie Grams unterhält, ist Gründer der PR-Agentur Akampion [26]. Er verfasst regelmäßig Artikel, die sich z.B. gegen Ökolandbau und umweltorientierte NGOS richten, und setzt sich für die Interessen der chemisch-pharmazeutischen Industrie ein.[27] Ein Auszug aus der Kundenliste von Akampion:

Möglicherweise ist Josef Hecken bloß ein Opfer des Lobbyismus der GWUP, und ihm sind die Daten aus der Homöopathieforschung tatsächlich unbekannt. Als Funktionär einer bedeutenden Institution des deutschen Gesundheitswesens wäre er in diesem Falle aber gehalten, sich adäquat wissenschaftlich zu informieren, insbesondere, weil er große Verantwortung gegenüber der gesamten Patientenschaft trägt. Eine Infiltration von Institutionen des medizinischen Sektors durch die „Skeptiker“ ist unübersehbar: Jürgen Windeler, der Leiter des politisch ebenfalls sehr bedeutsamen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das sich selbst als „fachlich unabhängiges, rechtsfähiges, wissenschaftliches Institut“ bezeichnet, ist sogar Mitglied der GWUP.[28] Zur Homöopathie äußerte Windeler auf einem Kongress der Vereinigung: „Lasst uns darüber lachen, lasst es uns ignorieren und lasst es uns nicht untersuchen.“ [29] Wie wissenschaftlich eine solche Haltung ist, mag jeder selbst beurteilen.

Nichts drin, nichts dran?

Der Regisseur der ZDF Zoom-Reportage, Herr Oliver Matthes, war mehr als vier Stunden zu Dreharbeiten bei der Carstens-Stiftung vor Ort in Essen. Er hatte anschließend reichhaltiges Material zum Stand der Homöopathieforschung im Kasten. In seinen Film hat es aber nur eine nebensächliche Bemerkung zu den universitären Wahlpflichtfächern Homöopathie geschafft. Diese wurde zudem in einen tendenziösen Kontext eingebettet, der die Carstens-Stiftung als Lobbyorganisation diffamiert. Zum Thema Wissenschaft kommen beim ZDF ausschließlich Kritiker der Homöopathie zu Wort, die mindestens einseitige, zumeist aber sogar falsche Informationen präsentieren.

Neben der Ignoranz gegenüber den Befunden aus der Versorgungsforschung [30] und placebokontrollierten Studien [31] arbeiten sich Herr Matthes und seine Gewährsleute hauptsächlich am pharmazeutischen Verfahren der Herstellung homöopathischer Arzneimittel, der Potenzierung, ab. Plakativ wird wieder einmal der Vergleich eines Tropfens Wirkstoffs im Meer bemüht, um die angeblich fehlende Plausibilität des Wirkprinzips der Homöopathie zu illustrieren. In der Tat ist wissenschaftlich bislang nicht geklärt, wie hochpotenzierte Substanzen wirken. Dass sie wirken, zeigen aber nicht nur klinische Studien, sondern auch eine große Zahl Laborexperimente aus der Grundlagenforschung zur Homöopathie. In einem 2016 erschienenen Forschungsbericht [32] fasst der Physiker Stephan Baumgartner die vorliegenden Daten zusammen:
 

„Unter den mehr als 1.000 fachwissenschaftlichen Publikationen gibt es eine beträchtliche Anzahl von qualitativ hochwertigen Studien, welche eine empirische Evidenz für eine spezifische Wirksamkeit auch hochverdünnter potenzierter Arzneien beobachteten. Ebenso gibt es mehrere experimentelle Modelle, mittels welcher in unabhängiger Replikation signifikante spezifische Effekte potenzierter Präparate festgestellt wurden.“ Quelle: bit.ly/2iJ9LSv

Weggezoomt

Ein der journalistischen Ausgewogenheit verpflichteter Beitrag hätte die Fülle an Studien und Laborexperimenten zur Homöopathie zumindest ansprechen müssen. Bekannt waren Herrn Matthes diese Informationen definitiv, sie passten aber offenbar nicht ins Drehbuch. Pro Homöopathie dürfen nämlich in Beiträgen wie „Globuli und guter Glaube“ ausschließlich Patienten und Therapeuten mit Einzelfallgeschichten auftreten, die dann durch die im Rahmen der Sendung erfolgende Kontextualisierung als bemitleidenswerte Opfer, wissenschaftsferne Sektierer oder auch geldgierige Scharlatane erscheinen. Es soll der Eindruck erweckt werden, dass einige wenige Getäuschte respektive Betrüger der Homöopathie das Wort reden, während „die Wissenschaft“ sich in ihrem Urteil einig sei: „Alles Placebo.“

Die Bildsprache des Films ist an dieser Stelle entlarvend: Hier der homöopathiekritische Professor auf einem internationalen Wissenschaftskongress mit Kongresssprache Englisch, da der Homöopathiedozent im ärztlichen Weiterbildungskurs in legerer Kleidung, mit einem Trinkgefäß in der Hand und dem aus dem Zusammenhang gerissenen Satz, es gebe keine wissenschaftlich zufriedenstellende Erklärung des Wirkprinzips potenzierter Arzneimittel. Dem Anspruch des ZDF-Formats, investigativ zu sein, hätte es gut angestanden, wenn Oliver Matthes auf einen Ende 2018 in der Deutschen Zeitschrift für Onkologie publizierten Artikel mit dem Titel „Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit“ hingewiesen hätte. Dieses von 16 Universitätsprofessoren, 8 ärztlichen/wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie diversen weiteren Experten unterzeichnete Papier konstatiert:

 

„Angesichts fehlender Plausibilität zu den Wirkprinzipien der Homöopathie ist es Mode geworden, deren therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht. Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert.“

Quelle: bit.ly/2WrIreT

Fazit

Der Film Globuli und guter Glaube erschüttert das Vertrauen in eine ausgewogene, journalistisch faire Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Das ZDF hat mit Mitteln aus Rundfunkgebühren einen tendenziösen Beitrag mit unsachlichen und falschen Darstellungen finanziert. Der Film bedient erkennbar die Interessen einiger Weniger, während die Mehrheit der deutschen Bevölkerung die Zukunft unseres Gesundheitssystems aufgrund positiver Erfahrungen und gestützt durch gute wissenschaftliche Argumente in einer Integrativen Medizin unter Einschluss von Homöopathie und Naturheilverfahren sieht. [33] Der Journalist Oliver Matthes verstößt in seinem Film gegen elementare Regeln seines Berufes: Er macht sich zum Handlanger einer lobbygesteuerten Kampagne gegen die Komplementärmedizin. Die Homöopathie ist hierbei nur die Spitze des Eisbergs: Auch Anthroposophische Medizin, Akupunktur, Osteopathie etc. werden von den „Skeptikern“ und ihnen hörigen Journalisten entsprechend angegangen. [34] Im Übrigen: Wer und warum in Deutschland an Verschwörungen und geheime Machenschaften glaubt, darüber wurde am 14.06.2017 in der Doku „Achtung! Verschwörung" (MDR)  von Oliver Matthes und Silvio Duwe berichtet, in der auch GWUP-Pressesprecher, Bernd Harder, zu Wort kommt. [35]