Zum Hauptinhalt springen Zum Seiten-Footer springen
Weil's hilft: Für ein Miteinander von Naturmedizin und Schulmedizin
Gemeinsam für die Gesundheitswende

weil’s hilft? – Rückblick und Ausblick zu unserer Kampagne

Von


Weil's hilft! Integrative Medizin

Im letzten Jahr starteten wir die Kampagne „weil’s hilft! Naturmedizin und Schulmedizin gemeinsam“, zusammen mit dem Kneipp-Bund und GESUNDHEIT AKTIV, der Patientenvereinigung für Anthroposophische Medizin. Im vorliegenden Artikel geben wir Antworten zu folgenden drei Fragen: Was haben wir bisher erreicht? Was sind unsere nächsten Ziele? Was können Sie selbst tun?

Die Ausgangslage

Repräsentative Umfragen belegen ein hohes Interesse der deutschen Bevölkerung an Therapieverfahren aus dem Bereich Naturmedizin: Im Rahmen einer Erhebung des Instituts TNS Kantar aus 2018 votierten 75% der Befragten für eine Integrative Medizin unter Einschluss von Naturheilkunde, Homöopathie, Anthroposophischer Medizin u.ä. Behandlungsmethoden. Im Widerspruch zum politischen Willen der Patientenschaft stehen sowohl die Berichterstattung in den Leitmedien als auch die Strukturen des deutschen Gesundheitswesens:

Regelmäßig wird in diversen Medien von ARD bis Die ZEIT äußerst kritisch zur Naturmedizin berichtet, insbesondere zur Homöopathie. In Onlineartikeln, den Sozialen Medien (Facebook, Twitter etc.), Printmedien sowie verschiedenen Fernsehformaten wird zunehmend eine negative Grundhaltung durch unsachgemäße Informationen erzeugt: Naturmedizin sei unwirksam und gefährlich, Patienten und Therapeuten, die entsprechende Verfahren anwenden, seien Opfer bzw. Betrüger. Zur Glaubhaftmachung der entsprechenden Botschaften führen Kritiker immer wieder die angeblich fehlende oder sogar negative wissenschaftliche Evidenz zu komplementären Therapieverfahren an. Dies geschieht entweder vollständig sachwidrig, wenn die Forschungslage falsch oder verzerrt dargestellt wird, oder aber im Rahmen einer konstruierten Gegenüberstellung, deren einen Pol eine vermeintlich sehr gut belegte wissenschaftliche Medizin bildet, welche hauptsächlich auf die Therapie mit synthetischen Arzneimitteln sowie chirurgische Eingriffe setzt. Auf der anderen Seite steht innerhalb dieses Narrativs die Naturmedizin, welche zur Glaubensangelegenheit stilisiert wird. Die Tatsache, dass europäische Naturheilverfahren, Traditionelle Chinesische Medizin oder der indische Ayurveda z. T. auf eine jahrtausendelange Erfolgsgeschichte zurückblicken und bei der Bevölkerung hoch im Kurs stehen, vor allem bei chronischen Erkrankungen, auf die die Schulmedizin keine befriedigenden Antworten bereithält, wird hierbei verschwiegen.

Entscheidungsprozesse einschlägiger Gremien werden von Lobbygruppen zu Ungunsten der Naturmedizin beeinflusst. Bspw. fordert der Vorsitzende des gesundheitspolitisch bedeutsamen Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, „dass Krankenkassen verboten wird, als Satzungsleistung Dinge zu bezahlen, deren Evidenz nicht nachgewiesen ist.“ Entscheidend bei derlei Aussagen ist der Kontext: Es werden nicht etwa nachgewiesenermaßen unnötig verschriebene Antibiotika, krebserzeugende Säureblocker oder nicht über den Placeboeffekt hinaus wirksame Antidepressiva angesprochen, sondern einzig Homöopathie, Osteopathie, Misteltherapie usw. sollen wegen angeblich fehlender wissenschaftlicher Grundlage aus dem Gesundheitssystem verbannt werden. Die öffentliche Hand fördert die Erforschung der Naturmedizin nicht, obwohl die Versorgungsrelevanz hoch ist: Von 3.447 Medizinprofessuren waren in Deutschland 2018 lediglich 10 Themen der Naturmedizin gewidmet; hierbei handelt es sich durchweg um Stiftungslehrstühle. Im Medizinstudium spielen komplementäre Therapieverfahren, trotz weiter Verbreitung und großen Potentials, allenfalls eine untergeordnete Rolle.

Nicht nur die Homöopathie, sondern auch andere Verfahren wie die Misteltherapie werden vehement angegriffen.

Wo wollen wir hin?

Vor dem aufgezeigten Hintergrund ist NATUR UND MEDIZIN im Rahmen der Kampagne weil’s hilft! mit Ihnen angetreten, die kontinuierliche mediale und politische Negativentwicklung im Hinblick auf die Naturmedizin zu stoppen und letztendlich umzukehren. Das Problem von komplementären Therapiesystemen ist nicht so sehr die Datenlage aus klinischen Studien. Diese ist in einigen Fällen bereits ausreichend, um diese Methoden flächendeckend in die Krankenversorgung zu integrieren, z.B. im Hinblick auf die Akupunktur. In anderen ist sie zwar nicht schlagend, aber doch mindestens vielversprechend, beispielsweise in Bezug auf Blutegel und Schröpfen bei muskuloskelettalen Erkrankungen. Viele Behandlungsmethoden der Schulmedizin, vor allem teure und nebenwirkungsträchtige Arzneimittel, finden trotz einer wesentlich schlechteren Datenlage breite Anwendung. Mit Ihren Mitgliedsbeiträgen konnte die Carstens-Stiftung bereits zahlreiche bedeutsame Forschungsprojekte zur Naturmedizin realisieren und so den Weg für deren Anerkennung ebnen. Diese wissenschaftlichen Bestrebungen verfolgen wir weiter mit Nachdruck, indem wir Ihre Spenden dort investieren, wo sie aus strategischer Perspektive am dringendsten benötigt werden. Nicht nur die Homöopathie, sondern u. a. auch die Misteltherapie wird angegriffen.

Die öffentliche Meinung wird aber maßgeblich über Medien gesteuert, die größtenteils völlig unabhängig von wissenschaftlichen Befunden agieren. Stattdessen lassen sich Journalisten vielfach, wissentlich oder unwissentlich, von Lobbygruppen instrumentalisieren und verbreiten unkritisch deren systematisch gestreute Negativbotschaften zu Naturheilkunde & Co. weil’s hilft! soll daher die Berichterstattung zur Naturmedizin in den Medien auf Basis sachgerechter Informationen verbessern und so ein Gegengewicht zu dem negativen Spin, der von Kritikern gezielt lanciert wird, bilden. Außerdem wollen wir Ihrer Stimme in der Politik Gehör verschaffen, indem wir Ihre Anliegen zur Naturmedizin gezielt an die Entscheidungsträger herantragen und demokratische Prozesse anstoßen, die eine Krankenversorgung ermöglichen, welche den Patienten und nicht den Pharmakonzernen dient. Schlussendlich zielt unsere Kampagne auf die gleichberechtigte Integration der Naturmedizin in alle Bereiche des Gesundheitswesens.
Unsere mittelfristigen Ziele sind vor diesem Hintergrund:

1. Aktivierung der Bevölkerung, um dem Wunsch nach mehr Naturmedizin Gehör zu verschaffen und so politischen Druck aufzubauen.
2. Beeinflussung der medialen Berichterstattung zur Naturmedizin in Richtung ausgewogener Sachlichkeit.
3. Ausbau von Netzwerkstrukturen im Bereich Naturmedizin (Patienten- und Therapeutenverbände, Journalisten usw.), um diese verstärkt für PR und professionelle Lobbyarbeit nutzbar zu machen.

Was haben wir bisher erreicht?

Zentraler Ankerpunkt von weil’s hilft! ist eine eigens entwickelte Kampagnen-Homepage. Auf dieser werden fundierte Informationen über Anwendung und Nutzen von Behandlungsmethoden der Naturmedizin angeboten. Die Inhalte werden unter Rückgriff auf namhafte Experten aus Praxis und Forschung generiert und abgesichert. Zugleich haben wir eine strategische, virale Verbreitung dieser Inhalte über Aktionen in den Sozialen Medien, Onlineanzeigen u.ä. Maßnahmen begonnen. Journalisten werden von uns kontinuierlich über Angebote redaktioneller Hintergrundgespräche, Interviews etc. angesprochen und konnten so z. T. als Multiplikatoren nutzbar gemacht werden: Therapeuten und Wissenschaftler,die dem Netzwerk von weil’s hilft! nahestehen,werden zunehmend in der medialen Berichterstattung zur Naturmedizin als Experten zurate gezogen. Der Tenor der journalistischen Beiträge ist zwar häufig immer noch „negativ“, aber immerhin werden wir wahrgenommen und können Botschaften in ihrem Sinne dort platzieren, wo früher lediglich Kritiker zu Worte kamen.

Wir haben für weil’s hilft! ansprechend gestaltete Printprodukte, wie Flyer, erstellt, um potentielle Unterstützer der Kampagne zu aktivieren, die über digitale Kanäle nicht erreicht werden. Die Auslage erfolgt in geeigneten Lokalitäten, die direkt über das Netzwerk der Projektpartner ansprechbar sind, z. B. Arztpraxen und Kliniken, aber auch Bioläden u. ä. Institutionen, die von einem mutmaßlich naturmedizinaffinen Publikum frequentiert werden. Den Initiatoren von weil’s hilft! haben sich aufgrund dieser Bemühungen bereits weitere Unterstützer angeschlossen, zu denen etwa der Europäische Naturheilbund und die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur zählen. Je mehr Menschen sich hinter unsere Forderungen stellen, desto relevanter werden wir für die Entscheidungsträger.

Der Naturmedizin fehlt seit vielen Jahren ein großes Bündnis, das alle seriösen Methoden, Patienten und Therapeuten unter einem Dach versammelt. Dies rührt teilweise auch von internen Abgrenzungsbemühungen her: Einige Ärzte wollen nicht mit Heilpraktikern, manche Naturheilkundler distanzieren sich von der Homöopathie usw. weil’s hilft! konnte aber dazu beitragen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass alle Beteiligten dringend dazu aufgefordert sind, Detailprobleme hinter sich zu lassen und den Blick auf das große Ganze zu richten, um gemeinsam für die Komplementärmedizin einzustehen. Wir sind auf einem guten Weg, mit unserer Kampagne die bislang fehlende, aber unentbehrliche, übergeordnete Marke zu bilden, und wir gewinnen zusehends mehr Mitstreiter.

Erste Homöopathiestudie aus Steuermitteln

Auch auf der politischen Bühne trägt unsere Arbeit erste Früchte: In Bayern beschloss der Landtag Ende 2019 die erste aus Steuermitteln finanzierte Homöopathiestudie in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Fragestellung ist hierbei, ob sich durch den Einsatz homöopathischer Mittel Antibiotika einsparen lassen, um so der immer bedrohlicher werdenden Resistenzproblematik Herr zu werden. Der Prozess, der in diesem Beschluss zu einer klinischen Studie gipfelte, wurde von unterschiedlichen Seiten durch das Netzwerk von weil’s hilft! angestoßen und begleitet. Wir arbeiten jetzt daran, mit renommierten Forschern ein optimales Studiendesign zu entwickeln, das dem bayrischen Gesundheitsministerium im Rahmen eines Förderungsantrags vorgelegt werden kann. Spitzenforschung zur Naturmedizin, von der öffentlichen Hand finanziert und durch staatliche Institutionen kontrolliert – genau das ist der Weg zu einer wissenschaftsbasierten Integrativen Medizin, die das Beste aus beiden Welten vereint, zum Wohle des Patienten.

Die Grünen vs. Homöopathie?

Als weiteren Erfolg können wir die Auseinandersetzung der Partei Die Grünen mit der Naturmedizin betrachten. Deren Jugendorganisation war 2019 von Anti-Naturmedizin-Lobbyisten unterwandert worden: Auf dem Parteitag im November sollte über einen Antrag beschlossen werden, der im Falle seiner Absegnung weitreichende Einschränkungen der Therapiefreiheit sowie der gesundheitlichen Selbstbestimmung zur Folge hätte haben können, wenn Die Grünen in die Regierungsverantwortung kommen sollten. Oberflächlich betrachtet ging es zunächst lediglich um die Homöopathie, welche aber bei genauerer Betrachtung immer nur die Spitze des Eisberges bildet: Eine Änderung des Arzneimittelgesetzes etwa, wie von den Antragstellern gefordert, träfe alle sog. „Besonderen Therapierichtungen“, zu denen auch die Phytotherapie und die Anthroposophische Medizin zählen und würde dazu führen, dass die meisten der hierher gehörigen Arzneimittel vom Markt verschwänden.

Unter Mitwirkung des weil’s hilft!-Netzwerks konnte ein Gegenantrag von berufener Stelle eingebracht werden, der sich deutlich für die weitere Erforschung und Etablierung der Naturmedizin im deutschen Gesundheitssystem aussprach. Vorgeschaltet sollte eine Expertenkommission Empfehlungen ausarbeiten. Dieser Antrag wurde auf der Delegiertenversammlung der Grünen beschlossen und die Kommission zunächst anberaumt. Hierdurch wurde verhindert, dass eine immer bedeutsamer werdende politische Kraft sich den Feldzug gegen die Naturmedizin ins Parteibuch schreibt. Mittlerweile ist die Kommission durch faule Tricks der Homöopathiegegner wieder gekippt worden, und der Parteivorstand nimmt sich jetzt der Sache an.

Aus diesen wenigen Beispielen unserer Aktivitäten wird erstens deutlich, wie wichtig es ist, dass Ihre Anliegen zur Naturmedizin über weil’s hilft! in den Medien und bei den Entscheidungsträgern platziert werden. Zweitens dürfen wir nicht nachlassen, Druck auszuüben, weil die Gegenseite alle entstehenden Leerräume sofort okkupiert, um ihre Interessen durchzusetzen. Daher kommen wir abschließend zu der zukunftsgerichteten Frage:

Was können Sie selbst tun?

Machen Sie weil’s hilft! bekannter, bei Familie und Freunden, bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker und in Ihrem Bioladen oder Yogastudio. Nutzen Sie hierzu das Onlineangebot unter www.weilshilft.de, oder bestellen Sie kostenlose Flyer zum Weiterverteilen. Falls Sie Facebook nutzen, teilen Sie unsere Beiträge, mischen Sie sich in Diskussionen ein, kommentieren Sie. Werden Sie selbst politisch aktiv: Vereinbaren Sie Termine mit Ihren Wahlkreisabgeordneten und überbringen Sie Ihnen unsere gemeinsamen Forderungen. Im Kampagnenbüro von weil’s hilft! können Sie hierfür geeignete Materialien bestellen. Schreiben Sie an die gesundheitspolitischen Sprecher Ihrer Partei, und teilen Sie ihnen mit, welche Aktivitäten Sie von ihnen verlangen. Wenn Sie Politiker persönlich kennen, melden Sie sich jederzeit gern, um uns Kontakte zu vermitteln. Machen Sie sich selbst in der öff entlichen Diskussion bemerkbar: Schreiben Sie an Zeitungsredaktionen, Fernsehsender oder Blogherausgeber, und fordern Sie eine sachgerechte Darstellung der Naturmedizin. Wo diese nicht vorliegt, widersprechen Sie unter Verweis auf die journalistische Sorgfaltspflicht. Bedienen Sie sich hierzu jederzeit gerne an den Texten, die wir in der Rubrik „Faktencheck“ auf www.naturundmedizin.de zur Verfügung stellen. Schauen Sie sich auch die älteren Einträge an, um dort Argumentationshilfen zu finden. Die Behauptungen der Gegner der Naturmedizin sind immer dieselben, so dass wir nicht in jedem Faktencheck wieder das Rad von Neuem erfinden. Insbesondere die stets von uns genannten wissenschaftlichen Quellen verjähren nicht so schnell.

Die Kampagne gegen Naturmedizin ist sicherlich besser finanziert als unsere, aber statt der Millionen € haben wir die Millionen Menschen, z. B. Sie. Aber Forderungen, die nicht geäußert werden, Kritik, die die Verantwortlichen nicht erreicht und Reaktionen auf unseriöse Berichterstattung, die kein Journalist hört, bewegen nichts. Es wäre bereits viel gewonnen, wenn Zeitungsredaktionen für jeden Verriss von Naturheilkunde, Homöopathie & Co. tausende Briefe erhielten, in denen Leser ihren Unmut kundtun, Falschbehauptungen richtigstellen und auf ihre Interessenvertretung durch weil’s hilft! hinweisen. Werden Sie mit uns aktiv, und stehen Sie ein für ein demokratisches Gesundheitssystem, in dem Schulmedizin und Naturmedizin auf Augenhöhe zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten.

Artikel: weil’s hilft? – Rückblick und Ausblick zu unserer Kampagne

Werden Sie aktiv!

Gesundheitstipp

Naturmedizin? Schulmedizin? Natürlich gemeinsam!

Dreiviertel der Deutschen wünschen sich ein Miteinander von Naturmedizin und Schulmedizin – im derzeitigen Gesundheitssystem ebenso wie in vielen Medien haben sie aber keine Stimme! Das wollen wir mit unserem Kampagnenbündnis weil’s hilft! ändern. weil’s hilft! ist eine Kampagne von Bürger*innen für Bürger*innen, die von den Gesundheits- und Patientenorganisationen GESUNDHEIT AKTIV, KNEIPP-BUND sowie NATUR UND MEDIZIN getragen wird. Mit unserer Kampagne wollen wir für Naturmedizin begeistern und machen uns dafür stark, dass sie selbstverständlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung wird. Und wir wollen Naturmedizin und Schulmedizin endlich rechtlich gleichstellen. Mehr Informationen sowie Aktionsmaterial zum Download und Bestellen finden Sie unter:

https://weils-hilft.de/

Dr. Jens Behnke, Karl und Veronica Carstens-Stiftung
Dr. phil. Jens Behnke

Dr. Jens Behnke ist Programmleiter für Integrative Medizin bei der Karl und Veronica Carstens-Stiftung. Zu seinen Aufgaben gehören die Konzeption von Forschungsstrategien im Bereich klinische Forschung und Grundlagenforschung zu Naturheilkunde und Homöopathie sowie die Begutachtung entsprechender Projektanträge. Herr Behnke verantwortet außerdem die Pflege und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Datenbanken zur Homöopathieforschung, CORE-Hom und HomBRex. Im Bereich Nachwuchsförderung obliegen ihm die Betreuung der studentischen Arbeitskreise für Integrative Medizin sowie der korrespondierenden Wahlpflichtfächer im Rahmen des Medizinstudiums. Hinzu kommt eine umfangreiche Vortragstätigkeit für Studierende, Ärzte und Wissenschaftler. Jens Behnke ist Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) und dort zuständig für Wissenschaftskommunikation und Pressearbeit. Er ist als Ansprechpartner für diverse Medien etabliert, wenn es um Fragen der Forschung zu Naturheilkunde und Homöopathie geht.