Das Lungenkraut und seine Neuentdeckung in der Coronazeit
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Erschöpfung Phytotherapie Post-COVID
Zwischen bekannten Heilpflanzen wie Beinwell und Borretsch geriet eine Vertreterin der Rauhblattgewächse lange in Vergessenheit: das Lungenkraut. Mit seinen gefleckten Blättern und dem faszinierenden Farbwechsel der Blüten trägt es seit jeher eine besondere Beziehung zur Lunge in sich. Heute rückt diese traditionsreiche Heilpflanze erneut in den Fokus – als mögliche Antwort auf moderne Atemwegserkrankungen und postvirale Erschöpfungszustände.
In früheren Zeiten wurde das Lungenkaut bereits gegen eine schwere Lungenerkrankung, die Tuberkulose, genutzt. Heute spielte es kaum noch eine Rolle. Entsprechend hatte in Deutschland die zuständige Kommission C, welche die Phytotherapie untersucht, ein negatives Votum zu Pulmonaria gefällt. Die Wirksamkeit von Lungenkrautzubereitungen bei den beanspruchten Anwendungsgebieten sei nicht ausreichend belegt.
Inhaltsstoffe wie Allantoin (bekannt vom Beinwell), Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide und Kieselsäure machen das Lungenkraut aus naturheilkundlicher Sicht interessant für die Atemwege.
Weitere bedeutende Aspekte konnten in den letzten Jahren gefunden werden. So ist sie reich an blutbildenden Metallen wie Eisen, Mangan, Kupfer und Cobalt, trägt aber auch viele schmerzlindernde Stoffe in sich. Damit stellt sie für die Forschung eine phytochemische Wundertüte dar.
Über hervorragenden Ruf von Beinwell und Symphytum
Die Rauhblattgewächse sind in der Naturheilkunde vor allem durch die beiden Vertreter Beinwell (Symphytum officinale) und dem Borretsch (Borago officinalis) bekannt geworden:
Symphytum hat sich zur Heilung von Knochenverletzung einen hervorragenden Ruf erworben. Borretsch stellt ein Basistherapeuticum in der Behandlung von verletzten Venen, aber auch in der Behandlung einer Thrombophlebitis und dem Lymphödem dar.
„Vergessen wurde bisher
das Lungenkraut
(Pulmonaria officinalis).“
Die kleine botanische Besonderheit des Lungenkrauts
Das Lungenkraut ist in ganz Europa verbreitet und schmückt im Frühjahr mit seinem lebendigen Farbspiel aus rötlich-violetten und blau-violetten Blüten viele Gärten und Waldränder. Typisch sind seine leicht behaarten Blätter und Stängel – ein Hinweis auf den hohen Kieselsäuregehalt der Pflanze. Besonders auffällig sind die weißen Flecken auf den Blättern, wie man sie sonst nur selten findet, etwa bei der Mariendistel.
Diese hellen Zeichnungen entstehen durch eine besondere Blattstruktur: An diesen Stellen ist das grüne „Lichtgewebe“ unterbrochen, sodass tiefer liegende Gewebeschichten durchscheinen. So entsteht das charakteristische, gefleckte Erscheinungsbild – eine kleine botanische Besonderheit.
Die Blüten des Lungenkrauts wechseln während ihrer etwa einwöchigen Blütezeit die Farbe: Von Rosa-Rot über Violett bis hin zu Blau. Ursache dafür ist eine Veränderung des pH-Wertes im Blütengewebe. Vor der Bestäubung ist die Blüte eher sauer und rötlich gefärbt, danach verschiebt sich der pH-Wert ins Basische – die Farbstoffe (Anthocyane) erscheinen violett bis blau. Gleichzeitig welkt die Blüte und fällt schließlich ab.
Auch die weiß gefleckten Blätter und dieser lebendige Farbwechsel haben dazu beigetragen, dass man der Pflanze traditionell eine besondere Beziehung zur Lunge zuschrieb.
Eine phytochemische Wundertüte
Inhaltsstoffe wie Allantoin (bekannt vom Beinwell), Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide und Kieselsäure machen das Lungenkraut aus naturheilkundlicher Sicht interessant für die Atemwege.
Weitere bedeutende Aspekte konnten in den letzten Jahren gefunden werden. So ist sie reich an blutbildenden Metallen wie Eisen, Mangan, Kupfer und Cobalt, trägt aber auch viele schmerzlindernde Stoffe in sich. Damit stellt sie für die Forschung eine phytochemische Wundertüte dar.
Lungenkraft nach COVID-19
Schwere Lungenerkrankungen wie die Post-COVID-Lungenfibrose wurden von Forschern bereits als Tsunami nach dem Erdbeben Covid-19 benannt. Jede fünfte Person, die wegen eines schweren COVID-19-Verlaufs hospitalisiert wurde, entwickelte in der Folge eine Lungenfibrose.
Wissenschaftler konnten in den letzten Jahren zeigen, wie sich das Gefäßsystem der Lunge verändert. Es existieren dort zwei getrennte Blutsysteme, von denen das eine zum Lungenkreislauf gehört und für die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers zuständig ist. Ähnlich den Herzkranzgefäßen versorgt das andere das Lungengewebe selbst mit dem lebensnotwendigen Gas direkt aus der Hauptschlagader. In einer gesunden Lunge gibt es wenige Verbindungen zwischen den kleinen Gefäßen der beiden Systeme. In der geschädigten COVID-19-Lunge bildeten die beiden Blutsysteme dagegen Vernetzungen, die zu Gefäßkurzschlüssen und damit letztlich zu Thromben und infolgedessen zu einem Sauerstoffnotstand im gesamten Körper führen.
Auch in der chinesischen Medizin ist die Lungenkraft ausschlaggebend für eine Infektanfälligkeit und immunologische Schwäche. Insofern ist eine Stärkung der Lunge gerade auch bei und nach Covid-19 unabdingbar.
In früheren Zeiten wurde das Lungenkaut bereits gegen eine schwere Lungenerkrankung, die Tuberkulose, genutzt. Heute spielte es kaum noch eine Rolle. Entsprechend hatte in Deutschland die zuständige Kommission C, welche die Phytotherapie untersucht, ein negatives Votum zu Pulmonaria gefällt. Die Wirksamkeit von Lungenkrautzubereitungen bei den beanspruchten Anwendungsgebieten sei nicht ausreichend belegt.
Covid-19 rückte das bislang unterschätzte
Lungenkraut neu ins Licht.
Post-COVID
Naturheilkundliche Maßnahmen zur Unterstützung
Naturheilkundliche Maßnahmen zur Unterstützung
ISBN: 978-3-96562-074-2
Erscheinungsjahr: 2024
8,00 EUR
Zum Shop »Ein sorgfältig hergestelltes Präparat aus Lungenkraut
Erst als ich – gemeinsam mit meinen Kollegen, dem Heilpraktiker Olaf Rippe, dem Allgemeinarzt Frank Meyer, dem Biologen Jan Albert Rispens und der slowenischen Pharmazeutin Vesna Forstneric begann, die Heilpflanze Pulmonaria officinalis (Lungenkraut) genauer zu erforschen, ergab sich eine neue Perspektive. Unsere Pharmazeutin entwickelte daraufhin ein sorgfältig hergestelltes Präparat aus Lungenkraut – mit überraschend guten Erfolgen. Ich konnte mit diesem Präparat in den letzten Jahren Menschen helfen, die unter ME/CFS oder Post-Covid leiden mit den Symptomen Atemnot, Schwäche und schneller Erschöpfbarkeit. Diese veranlassten nun auch die Firma Ceres, eine Urtinktur des Lungenkrauts herzustellen. Das Präparat eignet sich für vielfältige Beschwerden der Lunge wie Asthma, aber besonders bei Atemnot durch eine Lungenfibrose oder eine COPD.
Weitere Informationen zu diesem Präparat erfragen Sie bitte telefonisch unter:
02 01 - 56 30 57 0 (montags, mittwochs und donnerstags von 09 bis 12 Uhr)
Recht häufig konnte auf Asthmasprays komplett verzichtet werden. Parallel ließ die Erschöpfung nach, konnten Patienten mit ME/CFS oder Post-Covid wieder mehr Kraft entwickeln.






