Teure Kügelchen? Zur Erstattung der Homöopathie durch die gesetzliche Krankenversicherung

vom 17.01.2019 | Dr. Jens Behnke

Kritiker der Homöopathie behaupten, die Erstattung des Verfahrens durch die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) stelle eine ernstzunehmende und ungerechtfertigte Belastung unseres Gesundheitssystems dar. Daher müsse sie eingestellt werden: Homöopathie sei nachgewiesenermaßen unwirksam, und das eingesparte Geld könne besser für andere, mutmaßlich wirksame Leistungen verwendet werden. Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema stellt aber fest, dass Homöopathie bei weniger Nebenwirkungen mindestens vergleichbar gute Therapieerfolge wie die konventionelle Medizin zeigt und zugleich Kosten spart.

Ausgangslage

In Deutschland erstatten etwa zwei Drittel der Krankenkassen die Behandlungskosten für ärztliche Homöopathie. [1]  Laut einer Studie [2] des Deutschen Finanz-Service Instituts (DFSI) zur Kundenorientierung lag die Homöopathie 2018 auf Platz 5 der 50 am stärksten nachgefragten Krankenkassenleistungen. In einer repräsentativen Umfrage [3] des Meinungsforschungsinstituts TNS Kantar aus 2018 votierten drei Viertel der Bundesbürger für eine Integrative Medizin unter Einschluss der Homöopathie. 60 % der Befragten lehnten zudem ein Verbot der Erstattung von homöopathischen Therapieleistungen durch die GKV ab.

Im krassen Gegensatz zu den Wünschen der Versicherten stehen etwa Positionen einiger namhafter Politiker: "Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen", sagt etwa Karl Lauterbach von der SPD im SPIEGEL-Interview. [4] Einflussreiche Funktionäre und Aufseher sähen ein riesiges Sparpotential, behauptet das Magazin weiter. Auch Kristina Schröder von der CDU hält Homöopathie für unwirksamen, gefährlichen „Mumpitz“ und fordert in einem Artikel [5] in der WELT entsprechende politische Weichenstellungen im Hinblick auf die GKV.  Zusätzlich versuchen Aktivisten einer Anti-Homöopathie-PR-Kampagne unter der Führung des HNO-Arztes Dr. Christian Lübbers im Kurznachrichtendienst Twitter unter dem Hashtag #KrankenkasseOhneHomöopathie, Druck auf die Kassen auszuüben, damit diese freiwillig aus der Globuli-Erstattung aussteigen.
Auf welchen Fakten beruhen die unterschiedlichen Meinungen zum Thema „Kosten der Homöopathie“? Im Folgenden finden Sie die wesentlichen Zahlen sowie die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zur Frage der Kosteneffizienz der Homöopathie.

Wie viel Geld geben die Kassen für Globuli aus?

2017 wurden laut Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) 10,6 Mio. € mit rezeptierten Homöopathika zu Lasten der GKV umgesetzt. [6] Dies entspricht 0,03 % der medikamentenassoziierten Gesamtausgaben. Das Einsparpotential durch ein Erstattungsverbot für Homöopathie wäre somit verhältnismäßig gering. Deutlich mehr Geld ließe sich an ganz anderen Stellen des Gesundheitssystems einsparen, zum Beispiel, indem für Krebspatienten nur solche Chemotherapien erstattet werden, die auch nachweislich einen Nutzen bringen. Dies ist leider nicht Fall: Eine Studie [7] untersuchte alle zwischen 2008 und 2013 von der Europäischen Kommission neu zugelassenen Krebsmedikamente. Die Forscher fanden heraus, dass auch mehrere Jahre nach Markteinführung in den meisten Fällen keine zuverlässigen Belege dafür vorliegen, dass die eingesetzten, zumeist sehr teuren Präparate die Überlebenszeit verlängern oder die Lebensqualität erhöhen. Zu ähnlichen Resultaten gelangte eine Studie [8], welche die Zulassung von Krebsmedikamenten durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) zwischen 2008 und 2012 analysierte: „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die FDA viele kostspielige, giftige Medikamente zulässt, die das Gesamtüberleben nicht verbessern.“ 

Aufwand und Nutzen

Zum Thema Kosteneffizienz der Homöopathie existiert eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2014. [9]  Sie fasst die Ergebnisse aus 14 gesundheitsökonomischen Analysen zur Homöopathie mit über 3.500 Patienten zusammen: In 8 von 14 Studien wurden Verbesserungen der gesundheitlichen Situation und Kostenersparnisse gegenüber den ausschließlich konventionell behandelten Patienten dokumentiert. In 4 Studien waren die Behandlungsergebnisse mindestens genauso gut wie in der konventionellen Kontrolle, und die Kosten waren gleichwertig. In zwei Studien wurden vergleichbare Therapieerfolge, aber höhere Kosten im Vergleich zur konventionellen Therapie gefunden.
Schaut man sich die untersuchten Studien im Detail an, muss festgestellt werden, dass manche Ergebnisse in einen weiteren Kontext eingebettet werden sollten, um die richtige Perspektive zu finden. So fand etwa eine in die Übersichtsarbeit eingeflossene Arbeit zur Behandlung von Neurodermitis bei Kindern, die individualisierte Homöopathie mit Kortisonpräparaten verglich, nach 12 Monaten gleich gute Behandlungsergebnisse aber höhere Kosten in der Homöopathiegruppe. [10] Letztere wurden hauptsächlich durch häufigere/längere Arzt-Patienten-Kontakte verursacht. In diesem Zusammenhang stellt sich zunächst die Frage, ob eine intensivere ärztliche Betreuung mit mehr Gesprächszeit insbesondere für Kinder nicht vielleicht sogar wünschenswert ist. Falls ja, dann sollte sie auch angemessen honoriert werden.

Aber auch aus rein gesundheitsökonomischer Perspektive kommt ein wichtiger Faktor hinzu, den diese Studie nicht hinreichend abbildet: Laut einer anderen Studie [11] zum selben Krankheitsbild, aber mit einem deutlich längeren Beobachtungszeitraum von fünf Jahren ist mit Hilfe von Homöopathie eine dauerhafte Heilung von Neurodermitis möglich. Dies ist bei konventioneller Therapie häufig nicht gegeben. [12] Außerdem erkranken laut dieser Arbeit Kinder, deren atopisches Ekzem homöopathisch behandelt wird, im Langzeitverlauf eher selten an Asthma oder Heuschnupfen. Der Zusammenhang dieser drei Erkrankungen, die sich im Laufe des Lebens sehr häufig auseinander entwickeln, ist als Atopische Trias bekannt. [13] Bringt man die eingesparten Kosten für eine geheilte Neurodermitis oder ein nicht behandlungsbedürftiges, weil nicht entstandenes Asthma mit ins Kalkül, dürfte die Rechnung für die homöopathische Therapie der Neurodermitis deutlich besser ausfallen als im Rahmen der zuerst genannten Studie mit kurzem Beobachtungszeitraum.

Weitere wissenschaftliche Untersuchungen

Ähnliche Ergebnisse im Hinblick auf Kosteneffizienzstudien zu komplementärmedizinischen Therapieverfahren unter Einschluss der Homöopathie berichtete bereits Herman [14] , und auch Baars [15]  fand im Rahmen einer Einzelstudie zum niederländischen Versicherungssystem, die die Daten von 1.540.635 Patienten auswertete, mindestens Gleichwertigkeit zur konventionellen Therapie bei Kosteneinsparungen. Eine Arbeit  aus 2017, [16] die die Kosten der integrierten Versorgungsverträge für Homöopathie der Techniker Krankenkasse in Deutschland untersuchte, fand über einen Zeitraum von 33 Monaten höhere Ausgaben als in der konventionellen Kontrollgruppe. Diese resultierten vor allem aus mehr Krankheitsfehltagen sowie der insgesamt höheren Inanspruchnahme therapeutischer Leistungen, auch konventioneller, in der Homöopathiegruppe. Die Autoren interpretieren diesen Befund so, dass Patienten, die den untersuchten Zusatztarif der Techniker abschließen, möglicherweise ein höheres Gesundheitsbewusstsein haben. Therapieeffekte wurden im Rahmen dieser Studie nicht analysiert. Im Gegensatz zu dieser Arbeit fand eine französische Studie [17] beim Vergleich konventioneller und primär homöopathischer Arztpraxen insgesamt 20% geringere Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung in der Homöopathiegruppe. Hierbei entstanden zwar höhere Kosten für Gesprächszeit, aber deutlich niedrigere für die Verschreibung von Arzneimitteln. Ein Health Technology Assessment  zur Homöopathie im Auftrag der Schweizer Regierung [18] konstatiert neben Wirksamkeit und Sicherheit ebenfalls die Wirtschaftlichkeit homöopathischer Therapieangebote, insbesondere im Vergleich zu konventionellen.

Perspektive: Nebenwirkungen von Arzneimitteln

In Bezug auf die Ausgaben der GKV für homöopathische Therapieangebote muss konstatiert werden, dass diverse Studien dokumentieren, dass sich durch den Einsatz vergleichsweise günstiger Homöopathika die Verschreibung teilweise teurer, vor allem aber erheblich nebenwirkungsträchtigerer Medikamente reduzieren lässt:
In Bezug auf Infektionen der oberen Atemwege (URTIs) fand die EPI3-Kohortenstudie, [19] dass bei vergleichbaren Behandlungsergebnissen in homöopathischen Arztpraxen gegenüber rein konventionellen nur etwa die Hälfte an Antibiotika, Entzündungshemmern und fiebersenkenden Mitteln verschrieben wird. Eine Übersichtsarbeit  aus 2017, [20] die alle verfügbaren Studien zu Homöopathie bei URTIs auswertete, gelangte zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Dasselbe gilt für das Gebiet der muskuloskeletalen Erkrankungen: Patienten, die homöopathisch behandelt werden, benötigen für mindestens vergleichbare Therapieerfolge nur etwa die Hälfte an nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), zu denen beispielsweise Ibuprofen zählt, so das Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2012. [21] Auch in Bezug auf psychische Erkrankungen konnte in einer Arbeit aus dem Jahr 2015 [22] demonstriert werden, dass für Patienten, die einen homöopathischen Arzt aufsuchen, die Wahrscheinlichkeit, Psychopharmaka verordnet zu bekommen, gegenüber der konventionellen Arztpraxis um den Faktor vier geringer ist. Eine randomisierte, kontrollierte Studie [23] konnte in diesem Zusammenhang zudem demonstrieren, dass Homöopathie bei leichter bis mittelschwerer Depression von Frauen in den Wechseljahren dem Antidepressivum Fluoxetin ebenbürtig ist. 
 

Durch den Übergebrauch von Antibiotika entstandene multiresistente Keime verursachen jährlich eine kaum abzuschätzende Zahl an Todesfällen – laut einer Studie aus dem Jahr 2015 [24] allein in den USA 99.000 pro Jahr. NSAR stellen die Wirkstoffgruppe dar, für die die höchste Zahl an Fällen ernster Nebenwirkungen beobachtet wird, z.B. mindestens 15.000 Todesfälle pro Jahr in den USA; [25] in der Bundesrepublik gehen laut Deutscher Apothekerzeitung [26] jährlich 1.000 – 2.000 Tote auf das Konto dieser Arzneimittel. Psychopharmaka sind laut dem ehemaligen Direktor des Nordic Cochrane Centres, Peter Gøtzsche, in der Altersgruppe der über 65-Jährigen für ca. 500.000 Todesfälle pro Jahr in Europa und den USA verantwortlich. [27] Diese Daten geben zusammengenommen Grund zu der Annahme, dass sich durch den flächendeckenden Einsatz von Homöopathie ein beachtliches Einsparungspotential für die GKV realisieren ließe. Denn nicht nur der Verbrauch konventioneller Arzneimittel würde reduziert, auch die noch erheblich höheren Folgekosten durch deren Nebenwirkungen sänken womöglich in signifikantem Ausmaß.

Fazit

Mündige Patienten wünschen sich mehrheitlich eine Integrative Medizin unter Einschluss der Homöopathie. Die Ausgaben der GKV für Globuli sind äußerst gering. Ein deutlich größeres Sparpotential für das Gesundheitssystem bieten ganz andere Baustellen, die zudem auch inhaltlich deutlich kritischer zu sehen sind als die vergleichsweise harmlose Homöopathie. Die Mehrzahl der verfügbaren gesundheitsökonomischen Studien zur Kosteneffizienz des Verfahrens dokumentiert mindestens gleich gute Ergebnisse für die homöopathische Behandlung im Vergleich zur konventionellen sowie Kosteneinsparungen. Politische Forderungen und PR-Aktionen zur Abschaffung der Erstattung von Homöopathie durch die GKV beruhen auf wissenschaftsfremden Motiven und widersprechen den Interessen der Bevölkerung.

Literatur

[1] https://bit.ly/2CtxfFn

[2] https://bit.ly/2QUBJK8

[3] https://bit.ly/2B0uE5V

[4] Der SPIEGEL (2010): Kürzungsforderung: Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen. Spiegel Online 10.07.2010. https://bit.ly/2Fw8BaY

[5] Schröder K (2018): Homöopathie ist Mumpitz – und gefährlich. Die WELT, 09.08.2018. https://bit.ly/2FJ8tUC

[6] Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (2018): Pharma-Daten 2018. https://bit.ly/2AP66fK

[7] Davis C, Naci H, Gurpinar E, Poplavska E, Pinto A, Aggarwal A (2017) :Availability of evidence of benefits on overall survival and quality of life of cancer drugs approved by European Medicines Agency: retrospective cohort study of drug approvals 2009-13. BMJ 2017;359:j4530. https://bit.ly/2TTFKAr

[8] Kim C, Prasad V (2015): Cancer Drugs Approved on the Basis of a Surrogate End Point and Subsequent Overall Survival: An Analysis of 5 Years of US Food and Drug Administration Approvals. JAMA Intern Med. 2015;175(12):1992-1994. https://bit.ly/2QWXQzI

[9] Viksveen P, Dymitr Z, Simoens S. (2014): Economic evaluations of homeopathy: a review. In: European Journal of Health Economics 2014; 15(2): 157-174. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK290944/

[10] Witt CM, Brinkhaus B, Pach D, Reinhold T, Wruck K, Roll S, Jäckel T, Staab D, Wegscheider K, Willich SN. (2009): Homoeopathic versus conventional therapy for atopic eczema in children: medical and economic results. Dermatology. 2009;219(4):329-40. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19828937

[11] Rossi E, Picchi E, Bartoli P, Panozzo M, Cervino C, Nurra L (2016): Homeopathic therapy in pediatric atopic diseases: short- and long-term results. Homeopathy (2016). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27473542

[12] Lee JH, Son SW, Cho SH (2016): A Comprehensive Review of the Treatment of Atopic Eczema. Allergy, Asthma & Immunology Research. 2016;8(3):181-190. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4773205/

[13] https://bit.ly/2QUvTZj

[14] Herman, P. M., Poindexter, B. L., Witt, C. M., & Eisenberg, D. M. (2012). Are complementary therapies and integrative care cost-effective? A systematic review of economic evaluations. BMJ Open, 2, e001046. doi:10.1136/bmjopen-2012-001046. https://bmjopen.bmj.com/content/2/5/e001046

[15] Baars, E. W., & Kooreman, P. (2014). A 6-year comparative economic evaluation of healthcare costs and mortality rates of Dutch patients from conventional and CAM GPs. BMJ Open, 4, e005332. https://bmjopen.bmj.com/content/4/8/e005332

[16] Ostermann JK, Witt CM, Reinhold T (2017): A retrospective cost-analysis of additional homeopathic treatment in Germany: Long-term economic outcomes. PLoS One. 2017; 12(9): e0182897. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5600367/

[17] Colas A, Danno K, Tabar C, Ehreth J, Duru G (2015): Economic impact of homeopathic practice in general medicine in France. Health Econ Rev. 2015; 5: 18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4495089/

[18] Bornhöft, G. & Matthiessen, P.F. [Hrsg.] (2006): Homöopathie in der Krankenversorgung - Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Frankfurt am Main: VAS, 2006.

[19]  Grimaldi-Bensouda, L., Bégaud, B., Rossignol, M., Avouac, B., Lert, F., Rouillon, F. & Guillemot, D. (2014): Management of Upper Respiratory Tract Infections by Different Medical Practices, Including Homeopathy, and Consumption of Antibiotics in Primary Care: The EPI3 Cohort Study in France 2007–2008. In: PLoS ONE, 9(3), e89990. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24646513

[20] Fixsen A (2017): Homeopathy in the Age of Antimicrobial Resistance: Is It a Viable Treatment for Upper Respiratory Tract Infections? Homeopathy 2017, 107(2). https://bit.ly/2o8qbHm

[21] Rossignol M., Begaud, B., Engel, P., Avouac, B., Lert, F., Rouillon, F., Bénichou, J., Massol, J., Duru, G., Magnier, A.M.,Guillemot, D., Grimaldi-Bensouda, L. & Abenhaim, L. (2012): Impact of Physician Preferences for Homeopathic or Conventional Medicines on Patients with Musculoskeletal Disorders: Results from the EPI3-MSD Cohort. In: Pharmacoepidemiol Drug Saf,. 21(10): 1093-101. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22782803

[22] Grimaldi-Bensouda, L., Abenhaim, L., Massol, J., Guillemot, D., Avouac, B., Duru, G., Lert, F., Magnier, A.-M., Rossignol, M., Rouillon, F. & Begaud, B. (2016): Homeopathic medical practice for anxiety and depression in primary care: the EPI3 cohort study. In: BMC Complementary and Alternative Medicine, 16:125. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27145957

[23] Macías-Cortés EDC, Llanes-González L, Aguilar-Faisal L, Asbun-Bojalil J (2018): Response to Individualized Homeopathic Treatment for Depression in Climacteric Women with History of Domestic Violence, Marital Dissatisfaction or Sexual Abuse: Results from the HOMDEP-MENOP Study. Homeopathy 2018;107:202-208. doi: 10.1055/s-0038-1654709. Epub 2018 Jun 5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25768800

[24] Ventola CL (2015):The Antibiotic Resistance Crisis, Part 1: Causes and Threats. In: PT, 40(4), 2015: AprPMC4378521. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4378521/

[25] https://bit.ly/2tbzO8I

[26] DAZ: Nichtsteroidale Antirheumatika: Weniger Nebenwirkungen durch selektive COX-2-Hemmer. https://bit.ly/2RBZXht

[27] Gøtzsche PC (2015): Deadly Psychiatry and Organised Denial. People's Press. ISBN 978-87-7159-623-6.