Natürliche Hilfe bei Schilddrüsenerkrankungen
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Naturheilkunde Gesundheitstipps
Gesundheitstipp des Monats 10/2025:
Die Schilddrüse spielt eine zentrale Rolle im hormonellen Gleichgewicht unseres Körpers. Als Produktionsstätte wichtiger Hormone beeinflusst sie zahlreiche lebenswichtige Körperfunktionen – von Stoffwechsel und Kreislauf über Temperaturregulation bis hin zu seelischem Wohlbefinden. Solange der komplexe hormonelle Regelkreis reibungslos funktioniert, verrichtet die Schilddrüse ihre Arbeit meist unbemerkt.
Die Naturheilkunde spielt eine Rolle, wenn trotz gut eingestellter Schilddrüsenwerte weiterhin Beschwerden bestehen.
Hier liegt der Wert der naturheilkundlichen Therapie: Heilpflanzen wie die Rosenwurz helfen dabei, ständige Müdigkeit zu überwinden und zu mehr Vitalität beizutragen. Andere Heilpflanzen wie die Brennnessel und Mineralien wie Kalium tragen dazu bei, Schwellungen und Wassereinlagerungen abzumildern.
- Vermindertes Schwitzen
- Heiserkeit
- Parästhesien (Gefühlsstörungen, z. B. Einschlafen der Hände)
- Trockene Haut
- Verstopfung
- Vermindertes Hörvermögen
- Gewichtszunahme
- Verlangsamte Bewegung
- Verzögerte Reflexe
- Vergröberte, raue und verdickte Haut (vor allem Hände, Unterarme, Ellenbogen)
- Schwellungen um die Augen herum
5 Punkte: Eine Unterfunktion liegt vor.
3–5 Punkte: Eine Unterfunktion ist möglich.
Weniger als 3 Punkte: Keine Unterfunktion
- Herzklopfen
- Vermehrtes Schwitzen
- Beschleunigte Darmpassage
- Vermehrte Nervosität, innere Unruhe
- Schlafstörungen
- Gewichtsabnahme
- Feuchte, warme Haut
- Tastbare Schilddrüse
- Feinschlägiger Tremor
- Puls über 90 Schläge pro Minute
5 Punkte: Eine Überfunktion liegt vor.
3–5 Punkte: Eine Überfunktion ist möglich. Eine Abklärung ist notwendig.
Weniger als 3 Punkte: Keine Überfunktion
Doch in Deutschland ist etwa jeder dritte Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren von einer Schilddrüsenerkrankung betroffen. Das bedeutet: Die Schilddrüse arbeitet entweder zu aktiv oder zu träge. Erste Anzeichen können vielfältig sein – etwa anhaltende Müdigkeit, Schlafstörungen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, starkes Schwitzen, Hitzewallungen oder auch unerklärliche Gewichtsveränderungen.
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion produziert die Drüse zu viele Hormone, während bei einer Schilddrüsenunterfunktion ein Mangel besteht. Zusätzlich kann es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) oder zur Bildung von Knoten kommen.
Die häufigsten Schilddrüsenerkrankungen:
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion sind zu viele Schilddrüsenhormone vorhanden. Deshalb befindet sich der Körper ständig in einem Hochleistungsmodus, ohne Leistungen erbringen zu können. Eine Krankheit, die oft mit der Schilddrüsenüberfunktion in Verbindung steht, ist der Morbus Basedow.
Ob auch Sie betroffen sein könnten, finden Sie heraus, indem Sie folgenden Fragebogen den sogenannten Zulewski-Score beantworten. Hier wird der Schweregrad einer Fehlfunktion durch die Analyse der Hauptsymptome ermittelt. Je nachdem, wie viele Diagnosepunkte zutreffen, besteht Handlungsbedarf oder nicht.





