Leben im Einklang mit den Mondphasen
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Naturheilkunde Schlaf
Seit Jahrhunderten übt der Mond eine große Faszination auf die Menschen aus. Die Gezeiten der Weltmeere werden in erster Linie von seiner Anziehungskraft erzeugt. Viele Menschen glauben, dass der Mond und speziell die einzelnen Mondphasen nicht nur Einfluss auf die Natur, sondern auch auf den menschlichen Körper ausüben und planen ihr Leben nach dem monatlichen Mondzyklus. Doch spüren wir wirklich, was am Himmel passiert?
Viele „Mondgläubige“ sind überzeugt: Der Mond begleitet uns nicht nur nachts, er beeinflusst auch unsere Energie, Stimmung und Gesundheit zu jeder Tageszeit. Die „Mondliebhaber” glauben, dass vor allem die einzelnen Mondphasen einen positiven Einfluss auf unseren Körper besitzen: von Aufbau und Vitalität bis hin zur Entgiftung und Regeneration. Diese Überzeugung können wir für unsere Gesundheit nutzen! Mit einfachen Tipps können wir Ernährung und Lebensstil an den natürlichen Rhythmus des Mondes anpassen. Im Einklang mit der Kraft des Mondes kann der Mensch Balance für Körper, Geist und Seele finden und auf diese Weise seine Vitalität und Lebensfreude steigern.
Was sagt die Wissenschaft?
Studien zeigen, dass der Vollmond den Schlaf beim Menschen leicht beeinflussen kann. Rund um den Vollmond schlafen manche Menschen kürzer, brauchen länger zum Einschlafen und haben weniger Tiefschlaf. Diese Effekte wurden auch in Schlaflaboren ohne Sicht auf den Mond beobachtet.
Allerdings sind die Ergebnisse nicht einheitlich. Nicht alle Menschen reagieren gleich, und manche Studien finden keinen Einfluss. Der genaue Grund für mögliche Veränderungen ist noch nicht geklärt.
Auch der weibliche Zyklus wird immer wieder in Verbindung mit dem Mondzyklus besprochen. Erzählungen berichten, dass Frauen früher vor allem an Neumond menstruierten und an Vollmond somit am fruchtbarsten waren. Eine Studie untersuchte den Einfluss des Mondes auf den weiblichen Zyklus und kam zu dem Ergebnis, dass der weibliche Zyklus mit dem Mondzyklus häufig in Einklang steht. So setzt der Eisprung bei einer Vielzahl von Frauen an Vollmond – oder ein paar Tage später ein. Die Menstruation beginnt überdurchschnittlich häufig zu Neumond. Die Ursache dafür konnte jedoch noch nicht identifiziert werden.
Wie kann ich die Kraft des Mondes nutzen?
Schon mit kleinen Anpassungen können Sie die Kraft des Mondes gezielt für sich nutzen. Denn seine Phasen und der Zellstoffwechsel des menschlichen Körpers korrelieren. Die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen, die Entgiftung und die Regeneration der Zellen können sie begünstigen. Besonders während der Zeit des zunehmenden Mondes bis zum Vollmond ist der Zellstoffwechsel auf Aufbau und Speicherung ausgerichtet, während er bei abnehmendem Mond und Neumond verstärkt auf Entgiftung und Erneuerung fokussiert ist. Die verschiedenen Mondphasen haben ebenfalls Einfluss auf unseren Körper. Sie lassen sich wunderbar mit den Prinzipien von Yin und Yang aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verbinden. Während der zunehmende Mond für Aufbau, Energie und Aufnahmebereitschaft steht (Yang), lädt uns der abnehmende Mond dazu ein, loszulassen, zu entgiften und zu regenerieren (Yin).
Der Neumond
Bei Neumond befindet sich der Himmelskörper zwischen Erde und Sonne und ist für uns am Nachthimmel nicht sichtbar. Während der Vollmond als Sinnbild für Helligkeit und Aktivität gilt, steht der Neumond für Dunkelheit, Rückzug und Neubeginn.
Wirkung auf unseren Körper:
- Altlasten und schlechte Gewohnheiten können an Neumond besser abgelegt werden.
- Der Körper tankt neue Kraft und Energie.
- Der Körper kann sich besser und effektiver entschlacken und reinigen.
Der zunehmende Mond
Innerhalb der zweiwöchigen Mondphase zwischen Neumond und Vollmond nimmt der Mond stetig zu. Am Himmel zeigt sich eine Sichel, die sich stetig zu einem Halbmond und schließlich zum Vollmond vergrößert.
Wirkung auf unseren Körper:
- Der Körper kann Nährstoffe, Mineralien und Vitamine besser aufnehmen und verwerten.
- Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.
- Menschen verspüren eine erhöhte Motivation und einen gesteigerten Tatendrang.
- Die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigt.







