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Am Aschermittwoch ist alles vorbei – jetzt heißt es, auch innerlich aufzuräumen!
Gesundheitstipp des Monats

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – jetzt heißt es, auch innerlich aufzuräumen!

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Gesundheitstipps Aromaöle Fasten

Für unsere Gesundheit kann die närrische Jahreszeit durchaus eine Herausforderung sein: Draußen ist es noch winterlich kalt, oft auch nass, und wir stehen dicht gedrängt mit vielen Menschen beim Karnevalszug oder feiern ausgelassen in der Kneipe. Nicht selten fließt dabei auch das ein oder andere Glas Alkohol (zuviel). Und für eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist diese Zeit ebenfalls nicht gerade bekannt.

Zusammenfassung

  • Er ist gut verträglich und legt eine Schutzschicht über die Magenschleimhaut.
  • Er enthält wertvolle Ballast- und Mineralstoffe und nur wenig Fett.
  • Er ist reich an Kalium und hat somit eine entwässernde Wirkung – wenn er ohne Salz gekocht wird.
  • Er ist geeignet für Vegetarier und Veganer.
  • Auch Menschen, die unter Glutenunverträglichkeit leiden, können ihn genießen.
  • Nur wenige Menschen reagieren allergisch auf Reis. 

In ein Glas leicht temperiertes Wasser gibt man den Saft von einer halben Zitrone. Für eine gezielte Detox-Kur morgens nüchtern schluckweise trinken. (Bei Magenbeschwerden keine Anwendung auf nüchternen Magen.)

Bei „normalen“ Zitronen gibt es den Zusatz „behandelt“ oder „unbehandelt“. Behandelt heißt, dass die Schale nach der Ernte mit Konservierungsstoffen und Wachsen behandelt wurde. Bei den unbehandelten Zitronen ist dies zwar nicht der Fall, sie enthalten jedoch – wenn sie aus dem konventionellen Anbau kommen – Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.

Wirklich unbedenklich sind daher nur Bio-Zitronen, denn da ist chemischer Dünger, Pflanzenschutz- und Konservierungsmittel verboten. Vor allem, wenn Sie die Schale mitverwenden wollen, ist daher der Griff zur Bio-Zitrone ratsam.

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Mit Naturheilkunde gezielt den Körper unterstützen

All das kann im Anschluss zu Infekten führen oder uns schlichtweg spürbar Energie kosten.

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten, Ihren Körper gezielt zu unterstützen. Besonders Ihr Stoffwechsel profitiert davon, wenn er von Zeit zu Zeit entlastet und sanft angeregt wird.

Was kann ich selbst tun, um meinen Körper zu entgiften?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Körper zu entlasten und zu entschlacken. Mit Beginn der Fastenzeit entscheiden sich viele Menschen dafür, für einige Tage bewusst auf feste Nahrung und Genussmittel zu verzichten.

Das Fasten hat in zahlreichen Kulturen und Religionen eine lange Tradition. Besonders im religiösen Kontext dient es dazu, sich intensiver dem Glauben zuzuwenden und die eigene Spiritualität zu vertiefen. Darüber hinaus berichten viele Menschen von positiven körperlichen Effekten: Das Fasten kann den Stoffwechsel entlasten, zur Gewichtsreduktion beitragen und sich günstig auf verschiedene chronische Beschwerden auswirken.

Doch nicht nur längere Fastenzeiten zeigen Wirkung – auch einzelne Entlastungstage, etwa mit Reis oder Zitronenwasser, können den Organismus unterstützen.

Ergänzend lassen sich naturheilkundliche Anwendungen wie Wickel oder ausgewählte ätherische Öle einsetzen, um die körpereigenen Ausleitungs- und Stoffwechselprozesse, insbesondere die Leberfunktion, gezielt zu begleiten. Wir sagen Ihnen, wie es geht! 

Detox mit Zitronenreis

Zitronenreis eignet sich wunderbar für einen Detox-Tag und kann die Leber in ihrer Funktion unterstützen. Regelmäßig eingelegt, kann ein solcher Entlastungstag auch die Gewichtsreduktion fördern. Viele Menschen berichten, dass sie sich im Anschluss angenehm leicht und vital fühlen.

Rezept für 4 Portionen
oder 2 Personen an 2 Tagen

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – jetzt heißt es, auch innerlich aufzuräumen!

200 g Basmatireis (möglichst Vollkorn)
600–700 ml Wasser 1 TL Kurkumapulver
80 ml Zitronensaft
1 gute Prise Pfeffer

Zubereitung:

Den Reis gründlich waschen (zum einen, um Verunreinigungen abzuspülen, zum anderen, um einen Teil der Stärke abzuwaschen, damit er schön fluffig wird und nicht so klebt). Wasser zum Kochen bringen. Reis und Kurkuma dazugeben, die Hitze reduzieren, köcheln lassen. Nach 15 Minuten den Zitronensaft zugeben, umrühren, mit geschlossenem Deckel noch 5–10 Minuten garen lassen.

Achtung: Bitte nicht salzen – nur ungesalzen kann der Reis seine entwässernde Wirkung optimal entfalten!

Was ist an Reis so gesund?

  • Er ist gut verträglich und legt eine Schutzschicht über die Magenschleimhaut.
  • Er enthält wertvolle Ballast- und Mineralstoffe und nur wenig Fett.
  • Er ist reich an Kalium und hat somit eine entwässernde Wirkung – wenn er ohne Salz gekocht wird.
  • Er ist geeignet für Vegetarier und Veganer.
  • Auch Menschen, die unter Glutenunverträglichkeit leiden, können ihn genießen.
  • Nur wenige Menschen reagieren allergisch auf Reis. 

Aus: Der Reis – Wissenswertes und schmackhaftes rund um das vielseitige Korn (vergriffen)

Zitronenwasser zur Unterstützung von Leber und Stoffwechsel

Wasser mit frischem Zitronensaft gilt weltweit als bewährtes Hausmittel zur Unterstützung der Leber. Es kann die körpereigenen Entgiftungsprozesse anregen und die Fettverdauung fördern.

So geht’s:
In ein Glas leicht temperiertes Wasser gibt man den Saft von einer halben Zitrone. Für eine gezielte Detox-Kur morgens nüchtern schluckweise trinken. (Bei Magenbeschwerden keine Anwendung auf nüchternen Magen.)

Wenn Sie es lieber etwas milder mögen, der Ayurveda kennt ein ähnliches Rezept:
1 Glas heißes Wasser mit 1 TL Honig und 1 TL Zitronensaft.
Bitte denken Sie daran, dass Sie sich nach dem Trinken nicht sofort die Zähne putzen (gilt für alle Fruchtsäuren).

Aus: „Zitrone und Co. – Fruchtig, frisch, belebend“

Exkurs: Worauf muss ich beim Kauf von Zitronen achten?

Bei „normalen“ Zitronen gibt es den Zusatz „behandelt“ oder „unbehandelt“. Behandelt heißt, dass die Schale nach der Ernte mit Konservierungsstoffen und Wachsen behandelt wurde. Bei den unbehandelten Zitronen ist dies zwar nicht der Fall, sie enthalten jedoch – wenn sie aus dem konventionellen Anbau kommen – Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.

Wirklich unbedenklich sind daher nur Bio-Zitronen, denn da ist chemischer Dünger, Pflanzenschutz- und Konservierungsmittel verboten. Vor allem, wenn Sie die Schale mitverwenden wollen, ist daher der Griff zur Bio-Zitrone ratsam.

Man kann der Zitrone übrigens von außen ansehen, wie sie schmeckt, denn je heller die Zitronenschale, desto saurer ist die Frucht – je dunkel-sonnengelber, desto süßer.
Wenn die Zitrone aromatisch riecht und prall aussieht, dann ist sie richtig schön saftig. Sie sollte hart und nicht zu leicht sein – Zitronen verlieren mit der Zeit an Gewicht.

So lagern Sie richtig: Ganze Zitronen lagern Sie am besten nicht im Kühlschrank, sondern bei Temperaturen zwischen 10 °C und 15 °C – idealerweise an einem trockenen, gut belüfteten Ort. Bei zu feuchter Lagerung besteht die Gefahr, dass die Zitronen schnell zu schimmeln beginnen.
Denken Sie daran: Das Vitamin C in der Zitrone ist instabil. Sauerstoff der Luft, Wasser und Wärme reduzieren den Vitamin C-Gehalt in der Frucht. Deshalb solltet ihr halbierte Zitronen möglichst mit einer Folie abdecken, im Kühlschrank aufbewahren und bald verwenden.

Um das Vitamin C zu erhalten, sollten Saft und Schale nicht zu stark erhitzt und nicht im Wasser gelagert werden. Beim Verzehr von Zitronenwasser ist das jedoch unproblematisch, denn das Vitamin C geht dabei einfach ins Wasser über und kann so direkt aufgenommen werden.

Aus: „Zitrone und Co. – Fruchtig, frisch, belebend“

Frühjahrsdetox für die Haut

Entschlacken geht nicht nur innerlich, sondern auch wunderbar über die Haut, z.B. mit einem Basen-Meersalz-Peeling. Das unterstützt den Entgiftungs- und Erneuerungsprozess der Haut und lässt raue, schuppige Stellen wieder samtweich werden: Nach einem Rezept von unserer Aroma-Expertin Gisela Hillert mischt man einfach 2 EL natürliches Meersalz ohne Zusätze oder Totes Meersalz mit diesen ätherischen Ölen:

  • Grapefruit komplett (5 Tropfen) – regt den Hautstoffwechsel an
  • Litsea (2 Tropfen) – ebenfalls hautstoffwechselanregend
  • Wacholderbeere (2 Tropfen) – entschlackt

In der Dusche die nasse Haut damit von unten nach oben einreiben und leicht massieren; abduschen, zum Schluss den Körper kühl abbrausen; Wasser nur abstreifen und Körper einölen. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich je nach Hautzustand alle 1–2 Monate, bei normaler oder robuster Haut darf es einmal monatlich oder sogar öfter sein. 

Aus: „Ätherische Öle – Duftende Begleiter für Gesundheit und Wohlbefinden“

Leberwickel: Sanfte Unterstützung für Verdauung und Entgiftung

Eine feuchte Leberauflage regt die Durchblutung an, unterstützt die Verdauung und kann die Entgiftung des Körpers begünstigen.
Für einen einfachen Leberwickel benötigen Sie nur ein paar Tücher, eine Wärmflasche und heißes Wasser oder Schafgarbentee. Die Inhaltsstoffe der Schafgarbe fördern die Verdauung, während ihre ätherischen Öle über die Haut reflektorisch den Leberstoffwechsel unterstützen.

Und so geht’s:

  • Tuch 1 (Außentuch, ein großes Duschtuch) auf das Sofa legen, damit wird später der Oberkörper eingewickelt
  • Tuch 2 (Innentuch, ein Geschirrtuch) auf ca. DIN A4-Größe falten und einrollen.
  • Tuch 3 (Auswringtuch, ebenfalls ein Geschirrtuch) sorgt dafür, dass man sich beim Auswringen von Tuch 2 nicht die Hände verbrüht. Nun das Innentuch längs in das Auswringtuch geben und beides so in die Schüssel legen, dass die Enden des Auswringtuches aus der Schüssel heraushängen.
  • Das Ganze wird dann mit heißem Tee oder Wasser übergossen und an den überhängenden Enden von Tuch 3 sehr gut ausgewrungen (wer hitzeempfindlich ist, trägt am besten dabei Gummihandschuhe).
  • Sobald die Temperatur des Innentuches ein bisschen abgekühlt ist (Kontrolle am Handgelenk), legt man sich auf das Außentuch, also das Duschtuch. Die ausgewrungene Auflage wird auf den rechten Oberbauch gelegt und mit Tuch 3 (Zwischentuch, z.B. ein Gästehandtuch) bedeckt.
  • Zum Schluss wickelt man sich das Außentuch um den Körper, deckt sich evtl. noch mit einer Decke zu und genießt für ca. eine halbe Stunde die Wärme der Auflage. Zur Verstärkung kann man noch eine Wärmflasche von außen gegen die Auflage legen, dann hält sie noch länger warm.

Achtung!
Kontraindikation

Hinweis

Die Leberauflage darf nicht bei einer akuten Leber- oder Gallenblasenentzündung angewendet werden!

Aus: „Wickel, Auflagen, Kompressen“

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